Häusliche Gewalt: Elliott-Sperre bleibt bestehen - Spielberechtigung gegen Giants

SID
Häusliche Gewalt: Elliott-Sperre bleibt bestehen - Spielberechtigung gegen Giants

Footballstar Ezekiel Elliott aus der US-Profiliga NFL bleibt für sechs Spiele gesperrt, darf aber das Auftaktspiel seiner Dallas Cowboys gegen die New York Giants bestreiten. Zu diesem Ergebnis kam Schiedsgutachter Harold Henderson nach einer mehrtägigen Anhörung.
Die Disziplinarmaßnahme, die NFL-Commissioner Roger Goodell getroffen habe, sei nicht aufgrund von "unangemessenen Gründen oder ohne eine sorgfältige Prüfung der Umstände" erfolgt, begründete Henderson seinen Schritt. Die neuen Beweise, die Elliotts Seite in der Anhörung vorbrachte, hielt Henderson für nicht "bedeutend genug".
Da die Entscheidung kurz vor dem Saisonstart fiel, greift die Sperre erst am zweiten Spieltag. Elliott hatte gemeinsam mit der Spielergewerkschaft NFLPA um eine Aufhebung der Sperre gekämpft. Der Running Back der Dallas Cowboys war Anfang August für sechs Wochen aus dem Verkehr gezogen worden.
Elliott (22) soll im Juli 2016 mehrfach auf seine damalige Freundin losgegangen sein. Die NFL entschied sich nach 13-monatigen eigenen Ermittlungen für die Sperre, obwohl wegen der Vorfälle keine zivilrechtliche Klage erhoben wurde.
Elliotts Anwälte hatten allerdings schon im Vorfeld eine einstweilige Verfügung gegen den Schiedsspruch eingereicht. Wird dieser stattgegeben, würde die Sperre ausgesetzt und Elliot könnte in einer höheren Instanz gegen seine Auszeit vorgehen. Dieses Recht hat der 22-Jährige auch ohne die Verfügung, bliebe dann aber während der Verhandlung wohl gesperrt.