"Hätte jedem passieren können": Max Verstappen verteidigt Vettel

Markus Lüttgens
Rückendeckung vom Erzrivalen: Max Verstappen meint, dass man Sebastien Vettel wegen dessen Abflug in Hockenheim keinen Vorwurf machen sollte

Nachdem Nico Rosberg Sebastian Vettel für seinen Abflug beim Formel-1-Rennen in Hockenheim recht deutlich kritisiert hat, bekommt der Deutsche nun Rückendeckung aus ungewohnter Richtung. Sein "Erzrivale" Max Verstappen meint, dass solch ein Fahrfehler jedem anderen Fahrer bei den Bedingungen, wie sie am Sonntag in der 52. Runde in Hockenheim herrschten, auch hätte passieren können.

"Es war unglaublich schwierig, vor allem in dieser Kurve", sagt Verstappen über die Sachs-Kurve, in der Vettel in Führung liegend in die Streckenbegrenzung gerutscht war. "Selbst mit Erfahrung, kann man da leicht (die Räder; Anm. d. Red.) blockieren, und dann fliegt man direkt ab."

"Das waren sehr schwierige Bedingungen, und da passieren Fehler. Es hätte jedem anderen auch passieren können", nimmt Verstappen den Ferrari-Piloten in Schutz, der sich selbst nach dem Rennen auch keine allzu großen Vorwürfe gemacht hatte.

Anders hatte sich Nico Rosberg geäußert, der bei 'Sky Sports F1' von einem "schweren Patzer" gesprochen hatte und fand: "Er hätte sich ein bisschen mehr zurücknehmen können, ein bisschen langsamer fahren können. Aber er hat es einfach in die Wand geschmissen. Das ist so übel."