Guter Vorsatz für 2021: Kein Glücksspiel und lieber mit Betsson profitieren

Florian Hainzl, Motley Fool beitragender Investmentanalyst
·Lesedauer: 3 Min.

Zunächst vorweg, ich selbst bin Anteilseigner von Betsson (WKN: A2P60Z). Für alle Kunden von Betsson: Verlasst diese Internetseite schnell wieder. Und für die anderen, die ihr Geld bei anderen Onlinecasinos oder Sportwettenanbietern verspielen, wechselt bitte zu Betsson.

So und jetzt im Ernst. Glücksspiel ist gefährlich und kann schnell süchtig machen. Es ist daher sehr gut, wenn ihr euch helfen lasst, sobald ihr ein Problem bei euch selbst bemerkt oder von eurem Umfeld darauf angesprochen werdet. Außerdem ist es wesentlich attraktiver, in den Anbieter zu investieren. Wie heißt die alte Las-Vegas-Weisheit so schön: „Das Haus gewinnt immer.“ Ich stelle euch daher heute den schwedischen Glücksspielanbieter Betsson etwas genauer vor.

Der Markt von Betsson

Betsson ist ein weltweit tätiger Anbieter von Online-Glücksspielen und Sportwetten. Das Unternehmen verfügt über mehrere bekannte Marken wie Betsafe und NordicBet. Die regionalen Schwerpunkte sind Nord- und Westeuropa. Das Umsatzwachstum kam in den ersten drei Quartalen 2020 aber zu einem wesentlichen Teil aus den anderen Regionen. Profitiert hat Betsson dabei von den weltweiten Lockdowns im Zuge der Corona-Pandemie. Der aktuelle Zustand mit stattfindenden Profi-Sportveranstaltungen und sonst wenigen anderen Freizeitmöglichkeiten ist nahezu perfekt für die Branche. Sobald sich die Lage wieder entspannt, wird Betsson von vielen Großveranstaltungen in kurzer Abfolge profitieren.

Die Pandemie könnte das Wachstum des Marktes für Glücksspiel beschleunigen. Im Standardszenario ohne die Krise ging das Unternehmen bereits von einer Erhöhung im hohen einstelligen Bereich und einer weiteren Verschiebung zum Online-Geschäft aus. Aktuell beträgt die Quote am gesamten Glücksspielgeschäft nämlich nur 12 %. Bis 2025 spricht Betsson von einem Anteil von 18 %. Dabei profitiert Betsson in meinen Augen von seiner weltweiten Aufstellung. Dadurch kann das Unternehmen flexibel auf lokale Regulierungen reagieren und das Geld in die spannendsten Märkte investieren.

Das Geschäft unterliegt kleineren Schwankungen durch Großveranstaltungen. Trotzdem wurde der Umsatz im Vergleich zu 2015 auf ein ganz neues Niveau gehoben. Mit einer operativen Marge von fast 20 % geschieht das Ganze auch sehr profitabel. Belastend ist hierbei das Wettgeschäft, das von Natur aus eher eine engere Marge im gehobenen einstelligen Bereich bietet. Die Nettoverschuldung von Betsson ist absolut überschaubar und könnte innerhalb eines Jahres ohne Probleme abgebaut werden.

Ist die Aktie aktuell noch interessant?

Das Unternehmen hat mit einem Kursanstieg von fast 80 % in 2020 (Stand: 29.12.2020) bereits eine rasante Entwicklung hinter sich. Trotzdem ist das Unternehmen in meinen Augen weiterhin attraktiv bewertet. Die Free-Cashflow-Rendite beträgt weiterhin attraktive 8,13 %. Bei dieser Kennzahl werden vom operativen Geldmittelzufluss die Investitionen abgezogen. Dieser Wert wird dann durch die Marktkapitalisierung zuzüglich Nettoverschuldung geteilt. Werte über 5 % können für einen stabil wachsenden Wachstumstitel wie Betsson als durchaus attraktiv angesehen werden.

Bei Betsson kann man ohne Weiteres von einem Hidden-Champion sprechen. Das Unternehmen ist ansprechend bewertet, verfügt über gute Geschäftszahlen und ist in einem stabil wachsenden Umfeld tätig. Das größte Risiko stellen die Regulierungen des Glücksspielmarktes durch einzelne Länder dar. Hier sehe ich, wie erwähnt, den Vorteil der weltweiten Aufstellung von Betsson. Die Gefahr ist außerdem wesentlich geringer, als wenn man auf der anderen Seite des virtuellen Tisches sitzt und selbst spielt. Dann ist es besser, sich die fast sichere Dividendenrendite von über 5 % zu sichern.

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Florian Hainzl besitzt Aktien von Betsson. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

Motley Fool Deutschland 2021