Gut eingelebt: So leben die Pandas im Berliner Zoo

Pandamännchen Jiao Qing stört der Regen überhaupt nicht. Er sitzt im Bambus und ist froh über frisches Futter

Alle beschweren sich über das Wetter, dabei gibt es mindestens zwei, die sich gerade jetzt so richtig wohlfühlen. 18 Grad und extrem hohe Luftfeuchtigkeit – das ist bestes Pandawetter. Am Mittwochvormittag macht es sich das Pandamännchen Jiao Qing (Schätzchen) im strömenden Regen auf seiner Wiese inmitten eines Bambusberges gemütlich. Nach und nach schnappt er sich die Zweige, riecht kurz daran, bevor er sie mit seinen Reißzähnen zerknackt.

Die Lust am Pandagucken ist im Zoo ungebrochen. Vor den Gehegen drängen sich die Besucher auf dem überdachten Platz, um Schutz vor dem Regen zu finden. Von dort aus ist auch das Weibchen Meng Meng (Träumchen) zu sehen, das in ihrem Showroom, wie der gläserne Innenbereich genannt wird, tatsächlich ihre Show macht. Sie klettert auf Baumstämme, kratzt sich, läuft rückwärts über die Wippe, blickt unruhig hin und her. Sie weiß: Es ist Zeit für frischen Bambus. Um 11 Uhr beginnt die kommentierte Fütterung. Für die Tiere ist das schnell erledigt, Meng Meng bekommt ihren Bambus, Jiao Qing einen Panda-Muffin. Damit sind beide beschäftigt. Die Besucher beobachten die Tiere beim Fressen, während Tierpfleger Marcus Röbke die wichtig-sten Fakten über die Pandas erzählt.

Wer in den Zoo geht, besucht auf jeden Fall die Pandas

Wer im Moment in den Zoo geht, hat den Besuch des Pandagartens fest eingeplant, meistens als Erstes. Schon um neun Uhr strömen die Besucher aus allen Richtungen auf das rot eingezäunte Gehege zu. Bei schönem Wetter, so erzählt Zoo-Spre...

Lesen Sie hier weiter!