"Desinteressiert": Experte warnt Guardiola vor Messi

SPORT1
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Der nächste schwere Rückschlag auf internationaler Bühne für den FC Barcelona!

Wieder setzt es in der Champions League eine ebenso deutliche wie empfindliche Niederlage. Von dem Glanz vergangener Tage war bei Barcas 1:4-Debakel gegen Paris Saint-Germain am Dienstag nicht mehr viel zu sehen.

Das galt auch für Lionel Messi, der sein Team zwar per Elfmeter zur Führung schoss, ansonsten aber einen trostlosen Eindruck hinterließ. Der ehemalige Fußballprofi Joe Cole stellte dem Superstar ein vernichtendes Urteil aus.

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"Messi sah desinteressiert aus", sagte der heutige Nachwuchstrainer des FC Chelsea und TV-Experte bei BT Sports: "Es ist wirklich schwer für mich als Ex-Spieler, ihn zu kritisieren. Weil er ein Genie ist und der größte Spieler, den ich je gesehen habe. Aber heute sah er nicht so aus, als ob er eine emotionale Bindung zum Spiel gehabt hätte."

Er gehöre zu den Anführern bei Barcelona, aber die Achse mit Sergio Busquets und Gerard Piqué sei in ihre Einzelteile zerfallen. Vor allem mit Blick auf Messis Zukunft macht Cole sich Sorgen. Der Vertrag des Argentiniers läuft im Sommer aus, ein Abschied ist nicht zuletzt wegen Barcas verheerenden finanziellen Situation wahrscheinlich.

Wäre Messi für Guardiola ein Wagnis?

Als möglicher Abnehmer ist neben PSG auch der englische Topklub Manchester City im Gespräch. Dort würde Messi wieder auf seinen Ex-Trainer Pep Guardiola treffen. Doch würde dieser Transfer für City überhaupt noch Sinn machen? Nach dem PSG-Spiel hat Cole seine Zweifel - und warnt: "Wenn der 34 Jahre alte Messi (noch ist er 33, Anm.) so spielt, dann ist es ein Wagnis, wenn man ihn zu einem Klub holt, wo Pep auf Energie, Enthusiasmus und Zusammenhalt baut."

Der Neustart bei einem anderen Team wäre für Messi sehr hart, mutmaßt Cole: "Er müsste die Zeit zurück drehen und sich so bewegen, wie er es vor drei oder vier Jahren getan hat."

Messi stand schon im vergangenen Sommer bei Barca kurz vor einem Abgang, entschied sich nach einem öffentlichen Streit mit der Vereinsführung für einen Verbleib. Zuletzt war bekannt geworden, dass der wohl begabteste Fußballer der Gesichte in den letzten vier Jahren bei Barca über 555 Millionen Euro verdient hat.

Bezahlen können diese Summen wohl nur eine Handvoll von Klubs. Neben City zum Beispiel PSG - bei denen sich Messi mit seinem Auftritt im direkten Duell aber wohl auch nicht bewarb.