Auch Guardiola verliert den Glauben: "Unrealistisch, über Liverpool nachzudenken"

Auch Guardiola verliert den Glauben: "Unrealistisch, über Liverpool nachzudenken"

Jürgen Klopp will sich trotz der souveränen Tabellenführung seines FC Liverpool noch nicht über die englische Fußball-Meisterschaft freuen - sogar für die Verfolger in der Premier League ist das Titelrennen aber längst zugunsten der Reds entschieden. "Der Vorsprung ist zu groß, ja", sagte Manchester Citys Teammanager Pep Guardiola im BBC Radio auf eine entsprechende Frage.
Titelverteidiger Manchester liegt als Dritter 14 Punkte hinter Liverpool, Leicester City hat als Zweiter 13 Zähler Rückstand, beide haben zudem ein Spiel mehr absolviert als der Champions-League-Sieger.
"Es ist unrealistisch, über Liverpool nachzudenken", sagte Guardiola, dessen Team am Freitag bei den Wolverhampton Wanderers (2:3) weitere Punkte liegen ließ: "Wir denken jetzt an Leicester. Wir haben noch die Chance, uns Platz zwei zu holen. So sieht es jetzt eben aus."
Klopps Team hatte Leicester am zweiten Weihnachtsfeiertag völlig verdient mit 4:0 abgefertigt, holte in dieser Saison 52 von 54 möglichen Punkten und ist in der Liga seit fast einem Jahr ungeschlagen. Knapp fünf Monate vor dem Saisonende scheint Liverpools erste Meisterschaft seit 1990 nur noch Formsache. "Ich wollte noch nie ohne Grund Party machen", sagte Klopp allerdings nach dem Sieg in Leicester: "Wenn es etwas zum Feiern gibt, werde ich es Ihnen mitteilen - bis dahin werden wir arbeiten."