Guardiola spricht über Barca-Rückkehr

Pep Guardiola will Manchester City nächstes Jahr im CL-Finale sehen

Zwar hat Pep Guardiola seinen Vertrag bei Manchester City erst kürzlich um drei Jahre verlängert, allerdings schließt er eine Rückkehr zum FC Barcelona nicht aus.

"Ich hatte immer vor dort zu enden, wo ich angefangen habe. Bei Barcelona habe ich viel gelernt und es wurden keine Urteile über mich getroffen. Obwohl sich vieles verändert hat, ist eines geblieben: Am liebsten stehe ich immer noch auf dem Platz und trainiere die Mannschaft," schwärmte er bei Catalunya Ràdio.

In der Saison 2017/18 holte Guardiola mit Manchester City den Premier-League-Titel, zeigt aber trotzdem keinen Abbruch in seinem Ehrgeiz: "Man kann die Spieltechnik noch weiter perfektionieren."

"Alle wollen die Champions League gewinnen"

Zu der Debatte die Prioritäten auf den Gewinn der Champions League zu legen, erklärte er dass er natürlich gerne wieder im Finale stehen möchte - ebenso wie die Mannschaften des FC Bayern München oder von Juventus Turin.

"Alle wollen gewinnen," aber seine Qualität als Trainer sei nicht an diesen Titeln festzumachen "Es ist ein brutaler aber wunderschöner Kampf", schilderte Guardiola die Faszination in der Königsklasse. 

Bayern "ist ein brutaler Klub"

Auch auf seine Zeit in München blickte der Katalane zurück. "Meine Zeit in München wird nicht danach beurteilt, dass ich die Champions League nicht gewonnen habe. Es ist ein brutaler Klub, mit Spielern, die alle meine Freunde sind. Wir wollten alle den Titel, aber es gab so viele Faktoren, die das beeinflusst haben."

Ein Extra-Lob hatte der ehemalige Barca-Coach für Real Madrid parat. "Sie haben Spieler mit einem sehr hohen Niveau und sie spielen toll. Dazu hatten sie einen Trainer, der sie auf den richtigen Weg gebracht hat. Deshalb haben sie auch das Finale der Champions League erreicht – und gewonnen", zollte der Katalane dem Champions-League-Sieger Respekt. 

In Sachen WM drückt Guardiola einem Team ganz besonders die Daumen: "Ich würde mir wünschen, dass Argentinien gewinnt." Gleichzeitig schränkte er aber ein: "Ich sage immer, dass die WM zwischen England, Brasilien, Argentinien, Spanien und Deutschland entschieden wird."