GT-Masters: Zweite Pole-Position der Saison für BMW-Pilot Eng

Nicky Catsburg freut sich mit Teamkollege Philipp Eng über die Pole-Position


Mit einem neuen GT-Masters-Qualifyingrekord auf dem Nürburgring sicherte sich BMW-Pilot Philipp Eng (Schnitzer) die Pole-Position für das Sonntagsrennen der "Liga der Supersportwagen. Der Österreicher starte damit zum zweiten Mal in der Saison vom ersten Startplatz. Hinter Eng folgen vier Audi-Piloten, die von Kelvin van der Linde (Aust) angeführt wurden.

Eng war in den Schlussminuten der 20-minütigen Sitzung das Maß der Dinge. Bereits mit seiner ersten schnellen Runde hätte er sich die Pole-Position gesichert, legte aber mit 1.26,413 Minuten noch einmal nach. Damit verbesserte er den GT-Masters-Qualifyingrekord auf der Sprintstrecke des Nürburgrings um knapp 0,6 Sekunden. Zuletzt eroberte Eng beim Saisonauftakt in Oschersleben den ersten Startplatz.

"Ich bin sehr zufrieden", so der BMW-Werkspilot. "Auf meiner ersten schnellen Runde habe ich einen kleinen Fehler gemacht. Auf der zweiten hat dann alles gepasst. Unser Team hat einen tollen Job gemacht und das Set-up seit gestern noch einmal verbessert. Hoffentlich können wir das Rennen auf der Position beenden, von der wir starten. Wir werden uns jetzt so gut wie möglich vorbereiten und dann heute Nachmittag versuchen, vorn zu bleiben."

0,112 Sekunden langsamer als eng war Audi-Pilot Kelvin van der Linde auf Rang zwei. Knapp dahinter folgte Markenkollege Christopher Haase (Land). Die Plätze vier und fünf gingen ebenfalls an Audi-R8-Piloten: Patric Niederhauser (Aust) und Markus Winkelhock (Mücke). Sechster wurde Sven Müller (Herberth) im besten Porsche 911.

Einen Fahrerwechsel gibt es im Mercedes-AMG-Team HTP: Maximilian Buhk ersetzt am Sonntag im Mercedes-AMG mit der Startnummer 48 Marvin Kirchhöfer, der von den Sportkommissaren des DMSB wegen unsportlichem Verhaltens von der Veranstaltung ausgeschlossen wurde. Buhk fuhr im Qualifying auf den zehnten Startplatz.

Das zehnte Saisonrennen wird von Sport1 ab 13:00 Uhr live und in voller Länge übertragen und ist online im Livestream auf sport1.de, adac.de und YouTube zu sehen.

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