Das sagt Zakspeed zur Disqualifikation

Disqualifikation statt Doppelsieg: Zakspeed erlebt am Sachsenring ein Waterloo


Das zweite Rennen des ADAC GT-Masters auf dem Sachsenring hatte ein Nachspiel. Auf der Strecke feierte das Zakspeed-Team einen Doppelsieg. Luca Stolz und Luca Ludwig fuhren vor ihren Teamkollegen Nicolai Sylvest und Yelmer Buurman als Erste über die Ziellinie. Im Anschluss an das Rennen wurden beide Mercedes-AMG GT3 für das Rennen am Sonntag und auch für das Rennen am Samstag disqualifiziert, da sie nicht der GT3-Homologation entsprachen.

Gegen die Entscheidung der Rennkommissare legte das Zakspeed-Team zunächst Berufung ein, zog diese aber am Montag (18. September) zurück. Teamchef Peter Zakowski erklärt: "Laut DMSB entsprach der Verstellbereich der Nockenwellen nicht dem Homologationsstand des Fahrzeugs. Da wir als Kundenteam keinen Zugriff auf diese Daten haben, haben wir unmittelbar externen Sachverstand eingeholt. Dieser bestätigte die Aussage des DMSB, was uns letztlich dazu bewegte, die Berufung zurückzuziehen."

"Das Ergebnis vom Sachsenring ist somit endgültig und im Sinne des Sports kann in Hockenheim ein Meister gekrönt werden. Außerdem möchten wir unseren Start beim Finale nicht gefährden. Es tut mir sehr für unsere Fans und Partner leid, dass die Erinnerung an unseren ersten Doppelsieg auf diese Art einen faden Beigeschmack erhält. Wieso dieser Fall eintreten konnte, müssen wir nun mit dem Hersteller klären."

Als Sieger des Sonntagsrennens auf dem Sachsenring wird nun der Mücke-Mercedes von Sebastian Asch und Edoardo Mortara geführt. Die Plätze zwei und drei belegen Patrick Assenheimer/Maximilian Götz im HTP-Mercedes sowie Christopher Haase/Jeffrey Schmidt im Land-Audi.

Noch sechs Fahrer haben beim Finale in Hockenheim (22.-24. September) Chancen, den Titel zu gewinnen. Als Tabellenführer kommt Jules Gounon (Corvette) nach Baden. Erster Verfolger ist BMW-Pilot Philipp Eng. Mit den Vorjahreschampions Connor De Phillippi und Christopher Mies sowie Kelvin van der Linde und Asch haben zudem Piloten von Audi und Mercedes-AMG noch Außenseiterchancen.

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