Gruselige Invasion: Wald nahe Jersusalem von Spinnweben durchzogen

Am Flussufer nahe Jerusalem kann man derzeit ein seltenes Naturphänomen beobachten.

Sogenannte Streckerspinnen haben sich dort niedergelassen und mit ihren Spinnweben die gesamte Vegetation an einem Abschnitt entlang des Flusses Nachal Sorek eingehüllt.

“Es ist ein außergewöhnlicher Fall”, freut sich Spinnenenthusiast und Doktorand Igor Armicach von der Hebräischen Universität in Jerusalem.

Er schätzte die Zahl der Tiere auf mehrere Millionen, das massenhafte Vorkommen sei ein seltenes Phänomen im Nahen Osten.

Die Flora entlang des Flusses liefert Nahrung für Mücken, die Leibspeise der Spinnen, die sich dann vermehren.

Allerdings ist das Ende des “verzauberten Waldes” schon abzusehen: Die Temperaturen sollen bald fallen, was eine drastische Reduktion der Stechmücken und damit der Spinnen nach sich ziehen dürfte.