Grusel-Phänomen: Ziehen bald wieder Horror-Clowns durch Berlin?

Horror-Clown-Sichtung in einem Supermarkt in Charlottenburg

Im vergangenen Jahr schwappte der Trend, Leute als Grusel-Clowns verkleidet in Angst zu versetzen, von den USA nach Deutschland. Auch in Berlin kam es zu zahlreichen Vorfällen. Schnell wurde klar: Das was auf den ersten Blick als harmloser Halloween-Scherz daherkommt, ist in manchen Fällen kein Spaß mehr. Nun, da der Kostümverkauf zu Halloween gestartet ist, liegen die Masken wieder in den Läden und rufen in Erinnerung, wie schnell die vermeintlichen Scherze 2016 aus dem Ruder gelaufen sind.

Manche Clowns wurden gewalttätig und griffen Passanten mit Waffen wie Messern und Baseballschlägern an. Im niederrheinischen Wesel schwang ein Mann eine Kettensäge. Als Reaktion riefen Leute in den sozialen Netzwerken zur Gegenwehr auf und machten jagd auf die Clowns. In Lichterfelde stach ein 14-Jähriger einen maskierten 16-Jährigen nieder, nachdem dieser ihn mit einem Hammer bedroht hatte.

Die Berliner Polizei sah sich genötigt, Warnungen an die Bevölkerung herauszugeben: "Vermeiden Sie die Eskalation: weglaufen, wenn möglich". Auf das Tragen von Grusel-Clown-Masken solle verzichtet werden. "Man sollte das dieses Jahr auslassen", sagte Polizeisprecher Thomas Neuendorf damals dem RBB-Sender Radio Eins. "Das ist etwas hochgekocht. Richtig guten Gewissens kann ich es keinem empfehlen, als Clown auf der Straße rumzulaufen."

An eine derartige Maske zu kommen, ist auch in diesem Jahr nicht schwierig. Selbst in Supermärkten sind sie für wenige Euros z...

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