"Es ist ein Gruppen-Massaker!" - The BossHoss bringen "The Mole"-Kandidaten gegeneinander auf

Sebastian Bütow
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"Es ist ein Gruppen-Massaker!" - The BossHoss bringen "The Mole"-Kandidaten gegeneinander auf

Adios, Argentina! Gleich zwei Kandidaten mussten in der dritten Runde der neuen SAT.1-Abenteuershow "The Mole" ihre Koffer packen. Und das, nachdem Zirkus-Zicke Samara eigentlich schon weg war vom Fenster. Das Moderatoren-Duo The BossHoss verblüfft die Zuschauer immer wieder mit Überraschungen.

Totgesagte leben länger - diese Phrase war nicht nur einmal zu hören in der dritten Episode des spannenden Verräter-Rätsels auf SAT.1. Wer von den noch neun verbliebenen Kandidaten, die in Argentinien allerhand Challenges meistern müssen, ist "The Mole", also der heimliche Saboteur der durchgeknallten Wettbewerbe? Am Ende der letzten Folge saß die 32-jährige Samara schon im Taxi Richtung Flughafen, nachdem sie bei dem Multiple-Choice-Test mit 20 Fragen zum Maulwurf das mieseste Ergebnis von allen Kandidaten erzielt hatte.

Die selbstbewusste Zirkus-Akrobatin bekam aber völlig überraschend die Chance, doch noch in der Show verweilen zu dürfen. Mittlerweile weiß man: Twists, mit denen keiner rechnet, gehören bei "The Mole" so selbstverständlich dazu wie die Werbepausen. Dafür musste Samara innerhalb einer Stunde - vom Taxi aus - ein kniffliges Rätselspiel lösen. Welches Land verbirgt sich auf dem Aufkleber des Fahrzeugs? Samara konnte von innen nur die rückseitige Klebefläche sehen. Und die Nuss nur knacken, weil die anderen ihr halfen mit Antworten auf die Fragen zum Interieur ihrer Hotelzimmer. Klar, dass einige ihr die Hilfe verweigerten - zumindest war das deren erster Reflex.

"Egoistisch und anstrengend" - Paula wirft Giftpfeile auf Samara

Samara kämpfte sich trotzdem durch, meisterte diese One-Woman-Challenge. Ihr Doch-noch-Weiterkommen fanden selbstverständlich nicht alle klasse. "Es geht darum, ins Finale zu kommen", so Martin, "und wenn wir nicht weniger werden, funktioniert das nicht!" Wohl wahr. "Ich war weg, jetzt bin ich wieder da, Eine Rückkehr wie Phönix aus der Asche", jubelte die Powerfrau. Und stellte gleichzeitig nüchtern fest: "Die Masken fallen. Viele, die sich bisher sympathisch präsentiert haben, zeigen jetzt ihr wahres Gesicht."

Wieder einmal war eine "Elimination" angesagt - zunächst eine(r) musste gehen vor den weiteren Challenges. Es erwischte die zweifache Mutter Silvia als Zweitschlechteste beim Quoting, dem Fragenkatalog zum Maulwurf. Nun waren noch acht Kandidaten übrig - vier Damen und vier Herren.

Es wurde wieder reichlich Gift gespritzt in den Einspielern, in denen alle Kandidaten Wasserstandsmeldungen abgaben, wer denn aktuell ihr "Mole"-Favorit sei. Paula schoss sich auf Samara ein: "Sie ist egoistisch und egozentrisch, redet nur über sich, ununterbrochen. Ich finde das anstrengend. Man sollte auch mal andere Gesprächsthemen finden als sich selbst!"

Unmoralisches Angebot von The BossHoss

Die Challenges waren so gaga und kompliziert wie bereits in den zwei Folgen zuvor. Erst wurde geritten, dann wurrden Rinder mit Farbe markiert, Hufeisen geworfen, und schließlich spielten alle "Wer bin ich?" - auf Spanisch! Wörterbücher sollten den Kandidaten helfen. Taten sie aber nicht.

Im Finale machte das Moderatotenduo Alec Völkel und Sascha Vollmer einigen Teilnehmern in Einzelgesprächen perfide Angebote: Sie könnten sich Joker kaufen von der Summe, die in den Team-Challenges bisher zusammengespielt wurde. Klar, da wurde ordentlich zugeschlagen, es ging schließlich ums Überleben in der Show. Diese Joker sorgen nämlich dafür, dass falsche Antworten beim sogenannten "Quoting" umgewandelt werden in richtige. So gönnte sich Model-Kandidat Yves gleich zwei Joker auf Kosten des Team-Potts. Am Ende erwischte es den "Mole"-Best-Ager Wolfgang (66). Adios, Argentina!

Für den Cliffhanger sorgte diesmal die vielleicht unauffälligste Kandidatin Jessica, die den Verlauf des Maulwurf-Spektakels als "Gruppen-Massaker" bezeichnete. Für die anderen sei sie "das schwächste Glied", und das habe "sie sich gemerkt". Wegen der egoistisch erkauften Joker würden die anderen ihr 15.000 Euro schulden, verkündete die Servicekraft mit ungewohnt zornigem Blick. Das wird Folgen haben! Man darf gespannt sein auf ihre Rache - am kommenden Mittwoch um 20.15 Uhr auf SAT.1.