Grundsteinlegung in Deutz: Ab jetzt wird an der Messe-City gebaut

Das neue Büroviertel soll das rechtsrheinische Köln aufwerten.

An ihren ein Jahr zurückliegenden Auftritt auf dem Baugelände erinnerte sich Oberbürgermeisterin Henriette Reker offenbar mit zwiespältigen Gefühlen. Damals, beim ersten Spatenstich, „wurde mir Sand ins Gesicht geworfen“, begann die Stadtchefin ihre kleine Rede.

Das brauche sie bei einer Grundsteinlegung ja nicht zu befürchten, zumal sich der Wind diesmal zurückhielt. Und dann folgte das, was Reker schon des öfteren über die Messe-City in Deutz sagte: dass das neue Büroquartier nicht nur die Umgebung der Messe sowie den gesamten Stadtteil aufwerte. sondern dass es „internationale Ausstrahlung“ haben werde.

Fläche doppelt so groß wie der Neumarkt

Mehrere hundert Gäste feierten am Dienstag am Rande der Baugrube den Auftakt der Beton- und Maurerarbeiten. Auf einer zweimal so großen Fläche wie der Neumarkt, die 5,4 Hektar umfasst, sollen sechs Gebäude mit bis zu 16 Geschossen entstehen. Sie bieten Platz für Büros, Hotels, Restaurants und kleinere Läden. Als eine Art Zentrum dient der „Messebalkon“, der im Inneren eine Veranstaltungsstätte beherbergen wird.

Das Vorhaben wird das rechtsrheinische Köln erheblich aufwerten, ebenso wie der Umbau des Deutzer Hafens, das auf Industrieflächen geplante Stadtviertel im südlichen Mülheim und die Erweiterung der Fachhochschule in Kalk.

750 Millionen Euro werden verbaut

Investoren sind der in Deutz ansässige Baukonzern Strabag und die Hamburger ECE Projektmanagement, die sich im Besitz der durch ihr Versandhaus bekanntgewordenen Familie Otto befindet.

750 Millionen Euro wollen die Partnerunternehmen insgesamt verbauen. Größter Mieter ist die Zurich-Versicherung. Spätestens 2020 will der Konzern mit 2700 Beschäftigten in die Messe-City ziehen. In einem der Gebäude wird ein Hotel mit 470 Zimmern, Studios und Apartments einziehen. Die Verträge mit den Betreibern Motel-One-Gruppe und Adina Apartment Hotels sind unterzeichnet. Ein Kino, von dem immer mal die Rede war, werde es wohl nicht geben, hieß es bei den Investoren....Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta