Das ist der Grund, warum uns Geld nie glücklich machen wird, sagen Experten

Christoph Damm
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Der irische Schriftsteller Oscar Wilde sagte bereits: „Als ich klein war, glaubte ich, Geld sei das wichtigste im Leben. Heute, da ich alt bin, weiß ich: Es stimmt.“ Für den Schriftsteller war also klar: Geld macht glücklich. Doch über die Frage, ob man aus monetären Gründen glücklich wird oder nicht, ist mittlerweile fast schon ein Streit entstanden.

Doch zunächst zu den Fakten: Laut einer Umfrage im Auftrag der Personalberatung Avantgarde Experts spielt zumindest bei der Berufswahl das Gehalt die mit Abstand wichtigste Rolle. Auf die Frage „Welcher der folgende Punkte würde Ihre Arbeitsbedingungen am meisten positiv beeinflussen, wenn Sie ihn verändern könnten?“ antworteten 37 Prozent der 1.019 Befragten mit „Gehalt“. 

Die Work-Life-Balance und die Arbeitszeiten landen mit jeweils rund 12 Prozent abgeschlagen auf den Plätzen zwei und drei. Zudem wirkt Geld magnetisierend — je mehr, desto stärker. Anders ist es wohl nicht zu erklären, dass Rankings über die reichsten Menschen der Welt im Internet ein Erfolg sind. Ein so großer, dass sie sogar in Realtime zu beobachten sind. Damit ist die große Bedeutung des Geldes klar.

Soziale Kontakte wichtiger als Geld

Doch steckt dahinter nun lediglich eine Faszination, oder ist es doch das Streben nach Glück, was Menschen antreibt mehr Geld anzusammeln. Die Buchautorin Annette Jensen sieht es anders. In ihrem Werk „Glücksökonomie“ weist sie darauf hin, dass Lebenszufriedenheit in der heutigen Zeit immer weniger von Geld und Besitz abhängt. Wichtiger seien zum Beispiel soziale Fähigkeiten wie Kooperieren, Teilen oder sich für andere Menschen einsetzen.

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