GroKo-Verhandlungen: So spottet das Netz über das „Ja“ der SPD

Martin Schulz war strikt dagegen – jetzt sprach er sich für die GroKo aus. (Bild: AP Photo)

Seit Sonntag ist klar: Die SPD wird mit der CDU/ CSU über eine erneute Große Koalition verhandeln. Pünktlich zum „Ja“ der Delegierten auf dem Sonderparteitag der SPD finden sich auf Twitter unzählige Kommentare zur Neuauflage der GroKo.

Gegen 17 Uhr am Sonntag kam die Nachricht aus Bonn. Nachdem sich SPD-Chef Martin Schulz nach der Bundestagswahl mehrfach vehement gegen die Wiederholung einer Großen Koalition ausgesprochen hatte, stimmte die Mehrheit seiner Parteimitglieder nun doch für eine Neuauflage. Ein gefundenes Fressen für zahlreiche Twitter-User, die Kehrtwende unter dem Hashtag #spdbpt18 zu kommentieren.

„Welt“-Journalist Robin Alexander fasst es in klare und ironische Worte, während der „Bild“-Redakteur Timo Lokoschat‏ findet ein Bild für das Ergebnis des Parteitages präsentiert – genau wie User Lio:



Das Satire-Magazin „Der Postillon“ beschreibt mit einer fiktiven Grafik das GroKo-Verhandlungs-„Ja“ und die „ZDF heute-show“ zeigt, wie sich Martin Schulz am Sonntagabend wohl „mehr nach innen“ freut.


Satiriker Jan Böhmermann benannte kurzerhand seinen eigenen Twitter-Account nach dem Mann der Stunde – Martin Schulz – und postet ein unvorteilhaftes Foto des SPD-Vorsitzenden mit den Worten „SPD the future is now“.


Während die SPD und ihr Chef sich auf Twitter vermehrt Hohn und Spott ausgesetzt sehen, gibt es in dem sozialen Netzwerk aber scheinbar auch Gutes zu berichten. Denn wenigstens eine Person scheint sich über die Koalitionsverhandlungen zu freuen.