GroKo-Einigung: So hämisch reagiert das Netz auf den Sondierungsdeal

Horst Seehofer, Martin Schulz und Angela Merkel nach der Sondierungsnacht am Freitagmorgen. (Bild: Getty Images)

Fast vier Monate nach der Bundestagwahl im September einigten sich CDU, CSU und SPD in der Nacht auf Freitag, Koalitionsverhandlungen aufzunehmen. In den sozialen Netzwerken macht man sich jetzt vor allem über die prinzipienlose SPD lustig.

Zusammen haben sie bei der Bundestagswahl 13,7 Prozentpunkte eingebüßt. Trotz dieses immensen Vertrauensverlustes bei den Bürgern, und obwohl die SPD noch am Wahlabend angekündigt hatte, in Opposition zu gehen, sieht es nun nach einer Neuauflage der Großen Koalition aus.

Nachdem die Jamaika-Verhandlungen im Herbst geplatzt sind, verständigten sich die Parteien nach einem Sondierungsmarathon am Freitagmorgen auf Koalitionsgespräche. Neben dem Versprechen, die Steuern nicht zu erhöhen, haben sich die Parteien unter anderem auf eine Wohnraumoffensive geeinigt und angekündigt, beim Asylthema in Zukunft Fluchtursachen verstärkt bekämpfen zu wollen.

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Im Netz machen sich derweil zahlreiche User über die neue, alte GroKo lustig. Ein Twitter-User verglich das Sondierungsergebnis mit dem Silvester-Stück „Dinner for One“.


Auch dieser Twitter-User erkannte Parallelen zwischen den GroKo-Verantwortlichen und Miss Sophie und Butler James aus „Dinner for One“.


Die „ZDF heute-show“ konnte sich angesichts der wechselnden SPD-Taktik etwas Sarkasmus nicht verkneifen:


Auf dem Comedy-Kanal des WDR hatte man eine pharmazeutische Marktnische ausgemacht:


Für diesen Twitter-User musste sich die SPD zwischen Pest und Cholera entscheiden:


Einen jungen Vater regte der GroKo-Deal an, sich Gedanken über Erziehung zu machen:


Diese Twitter-Userin lieh sich Worte von Donald Trump:


GroKo oder Manko fragte dieser User:


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