Große Unterschiede bei Kassenzuschüssen für Gesundheitskurse

Yoga, Pilates oder Entspannungskurse: Gesetzliche Krankenkassen bezuschussen zwei Gesundheitskurse im Jahr und alternativ oft auch einen Kompaktkurs im Urlaub. Bei der Höhe der Zuschüsse gibt es laut "Finanztest" jedoch große Unterschiede

Yoga, Pilates oder Entspannungskurse: Bei den Zuschüssen der gesetzlichen Krankenkassen für Gesundheitskurse gibt es große Unterschiede, wie ein Vergleich von 25 großen Kassen in der neuen Septemberausgabe der Zeitschrift "Finanztest" zeigt. Die Spanne liegt demnach zwischen 150 und 600 Euro im Jahr.

Gesetzliche Krankenkassen bezuschussen jährlich zwei Gesundheitskurse und alternativ oft auch einen Kompaktkurs im Urlaub. Für einen Kurs am Wohnort beträgt der Zuschuss je nach Kasse zwischen 75 und 300 Euro. Maximal sind damit 600 Euro Zuschuss im Jahr möglich. Andere Kassen zahlen jedoch höchstens 150 Euro.

Denn während einige Krankenversicherungen die Kurskosten zu hundert Prozent übernehmen, zahlen andere nur 75 oder 80 Prozent. Die Kurse müssen entsprechend zertifiziert sein. Viele Kassen bieten zudem auch eigene Gesundheitskurse an, die meist gratis sind.

Wer für regelmäßige Kurse am Wohnort keine Zeit hat, kann sich bei vielen Krankenkassen auch eine Gesundheitsreise bezuschussen lassen. Beispielsweise kostet ein viertägiger Aufenthalt im Ostseebad Dierhagen mit Aquafitness und autogenem Training den Versicherten nur 109 Euro inklusive Doppelzimmer und Halbpension.

Auch Nordic Walking in Wismar, Rückenschule in Graal-Müritz oder Yoga in Sankt Peter-Ording sind im Angebot. Die meisten Kassen geben dafür einen Zuschuss von 150 bis 200 Euro pro Jahr. Für einzelne Maßnahmen sind aber auch 500 Euro pro Jahr möglich.