Große Sorgen in Vechta: Rasta im "totalen Krisenmodus"

Sportinformationsdienst

Basketball-Bundesligist Rasta Vechta befindet sich nach eigenen Angaben im "totalen Krisenmodus" und macht sich große Sorgen um seine Zukunft.

"Auf uns allein gestellt, haben wir praktisch keine Chance, Rasta Vechta am Leben zu erhalten", sagte Klubboss Stefan Niemeyer: "Die Situation ist wirklich sehr ernst."


Rasta Vechta leidet unter finanzieller Notsituation

Durch die Unterbrechung des Spielbetriebs und die damit ausbleibenden Einnahmen im Ticketbereich sei wegen der Coronakrise eine finanzielle Notsituation entstanden, "welche sich eher kurz- als langfristig einstellen wird."

Denn zusätzlich schwebe über der gesamten Organisation "das Damoklesschwert von eventuellen Rückerstattungen an Ticketinhaber und Sponsoren."

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Niemeyer: "Jeder Cent muss zweimal umgedreht werden"

"Wir haben bereits für alle Mitarbeiter Kurzarbeit angezeigt, die Umsetzung ist in Arbeit. Jeder Cent muss nun zweimal umgedreht werden, damit wir in der Zukunft Jobs erhalten können", so Niemeyer. 

Am Sonntag verlässt der erste US-Profi Vechta und kehrt zurück in seine Heimat. Ryan Quaid fliegt zu seiner Familie in die  Vereinigten Staaten.

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Petrasek und Gray lösen Verträge auf

Auch bei den Giessen 46ers haben zwei US-Profis um die Vertragsauflösung gebeten. Luke Petrasek und Kendall Gray verlassen mit sofortiger Wirkung den Klub, um zu ihren Familien zurückzukehren. 

Zahlreiche Profis von Übersee verlassen Deutschland. Nate Linhart, James Woodard, Bryce Alford, James Robinson, Reid Travis (medi Bayreuth), Dylan Osetkowski (BG Göttingen) und Ryan Quaid (Rasta Vechta) hat es bereits in die Heimat, USA, gezogen. Kaza Kajami-Keane (MBC Weißenfels) ist nach Kanada abgereist.