Grindel zum HSV: "Wenn der Abstieg kommt, ist es auch zurecht"

Grindel: "Videobeweis wurde zu oft eingesetzt"

Der drohende Abstieg des Fußball-Bundesligisten Hamburger SV beschäftigt auch den DFB-Präsidenten Reinhard Grindel (56). "Mir tut es leid, wenn es dann runtergeht", sagte der gebürtige Hamburger am Dienstagabend bei einer Podiumsdiskussion in Hannover: "Doch die Tabelle lügt nicht. Wenn der Abstieg kommt, ist es auch zurecht." Dem HSV droht als Tabellenletzter sechs Spieltage vor Saisonende mit sieben Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz der erste Abstieg der Klubgeschichte.
Die Kritik von Hannover 96 am Videoassistenten wies Grindel derweil zurück. Nach einem wegen Abseits nicht gegebenen Tor durch Niclas Füllkrug im Punktspiel gegen RB Leipzig hatte der Bundesliga-Aufsteiger eine Beschwerde-Mail an den Deutschen Fußball-Bund (DFB) und die Deutsche Fußball Liga (DFL) geschrieben.
"Ich kann sagen, was ich davon inhaltlich halte: nichts", sagte Grindel: "Wenn wir bei 95 Prozent richtigen Entscheidungen sind, und dann noch sagen: 'Wir lehnen den Videobeweis ab, weil wir die fünf Prozent noch nicht erwischt haben', dann kann ich das nicht nachvollziehen. Es ist gar keine Frage, dass Niclas Füllkrug im Abseits gestanden hat. Das hat der Videoassistent erkannt und angezeigt."