Greiffenberger AG: Alle Hauptversammlungsbeschlüsse mit großer Mehrheit gefasst; Operative Entwicklung per Mai 2017 entspricht im Wesentlichen den Annahmen

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27.06.2017 / 16:19
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Greiffenberger AG: Alle Hauptversammlungsbeschlüsse mit großer Mehrheit gefasst; Operative Entwicklung per Mai 2017 entspricht im Wesentlichen den Annahmen

 

Augsburg, 27. Juni 2017 - Die heutige ordentliche Hauptversammlung der Greiffenberger AG in Augsburg hat den Verwaltungsvorschlägen zu sämtlichen zur Beschlussfassung stehenden Tagesordnungspunkten mit großer Mehrheit zugestimmt. Insbesondere wurden eine vereinfachte Herabsetzung des Grundkapitals und verschiedene Satzungsänderungen beschlossen. Letztere betreffen vor allem die Reduzierung der Zahl der Mitglieder des Aufsichtsrats von bislang sechs auf künftig drei und die Verlegung des statutarischen Sitzes der Gesellschaft von Marktredwitz nach Augsburg.
 

Der Vorstand berichtete der Hauptversammlung im Rahmen seines Rechenschaftsberichts detailliert u.a. über die im Oktober 2016 zur Sicherstellung der Finanzierung der Greiffenberger AG und ihres Unternehmensbereichs Metallbandsägeblätter & Präzisionsbandstahl getroffenen Vereinbarungen. Für das Gesamtjahr 2017 werden nach wie vor auf Grundlage der Annahmen des für die Greiffenberger AG und ihre verbliebene Organgesellschaft J.N. Eberle & Cie. GmbH erarbeiteten Restrukturierungskonzepts, wie im April kommuniziert, eine sehr deutliche Umsatzsteigerung und eine deutliche, im Verhältnis zum Umsatz spürbar überproportionale Steigerung des Ergebnisses aus dem operativen Geschäft erwartet. Voraussetzung hierfür ist u.a. die erfolgreiche Realisierung der aus der Umsetzung dieses Konzepts erwarteten positiven Effekte, die auch maßgeblich für die künftige Einhaltung der mit den Fremdfinanzierungspartnern vereinbarten Finanzkennzahlen ("Covenants") sind. Bei gegenüber dem Geschäftsjahr 2016 gleichbleibendem oder verbessertem Finanzergebnis sollte das für 2017 erwartete EBIT eine Grundlage für ein positives Ergebnis vor Steuern (EBT) auf Konzernebene bieten.
 

Per Ende Mai 2017 hat der Unternehmensbereich Metallbandsägeblätter & Präzisionsbandstahl Umsatzerlöse in Höhe von 21,2 Mio. EUR erwirtschaftet, entsprechend einem Plus von 15,9 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum (18,3 Mio. EUR). Die Umsatzentwicklung in den ersten fünf Monaten 2017 liegt damit wahrnehmbar über den Erwartungen des Restrukturierungskonzepts, während sich der Einzelmonat Juni 2017 voraussichtlich stärker am Vorjahr orientieren wird. Auch für das Gesamtjahr 2017 insgesamt gehen die Annahmen von einem weniger ausgeprägten Umsatzwachstum, als es sich für die ersten fünf Monate errechnet, aus. Der kumulierte Auftragseingang per Ende Mai 2017 beträgt 21,0 Mio. EUR (+13,4 % ggü. Vorjahr), wobei sich der Auftragseingang im ersten Quartal 2017 stärker zeigte als im bisherigen Verlauf des zweiten Quartals. Per Ende Mai 2017 errechnet sich die Book-to-Bill Ratio mit 0,99 (Gesamtjahr 2016: 1,02), der Auftragsbestand beträgt 8,8 Mio. EUR (31. Dezember 2016: 9,1 Mio. EUR). Auch die Ergebnisentwicklung liegt per Mai 2017, bezogen auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit, im Wesentlichen im Rahmen der Erwartungen. Negative Einflüsse ergeben sich u.a. aus über den Annahmen liegenden Rechts- und Beratungsaufwendungen und aus höheren Beschaffungskosten aufgrund der im Vorjahr eingetretenen unerwartet deutlichen Verteuerungen im Bereich der Legierungszuschläge und Stahlpreise.
 

Der Vorstand informierte die Hauptversammlung schließlich auch über den Vollzug des Kauf- und Abtretungsvertrags über die Anteile der Greiffenberger AG an der BKP Berolina Polyester GmbH & Co. KG ("BKP") zum 21. Juni 2017. Damit ist der bisherige Unternehmensbereich Kanalsanierungstechnologie nun ebenfalls vollständig aus dem Greiffenberger-Konzern ausgeschieden. Bestehende Forderungen der Greiffenberger AG gegen die BKP in Höhe von 1,5 Mio. EUR bleiben dieser als langfristiges Darlehen weiter zur Verfügung gestellt. Die Werthaltigkeit dieser Forderungen hängt unverändert von der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung der BKP ab. Wie berichtet konzentriert sich die Greiffenberger AG seit Mitte Oktober 2016 auf die weitere nachhaltige Entwicklung ihres verbliebenen Unternehmensbereichs Metallbandsägeblätter & Präzisionsbandstahl.
 

In seiner konstituierenden Sitzung im Anschluss an die ordentliche Hauptversammlung hat der Aufsichtsrat der Greiffenberger AG Marco Freiherr von Maltzan zu seinem Vorsitzenden und Stefan Greiffenberger zu seinem stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Rudi Ludwig gehört dem neu gewählten Aufsichtsrat der Gesellschaft als Mitglied an.
 

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