"Gregs Tagebuch 12": Dieses Paradies ist die reinste Hölle

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Sonne statt Schneematsch: Die Heffleys fliegen über Weihnachten auf eine tropische Insel. Dort erwartet Greg aber nicht das versprochene Paradies: Das passiert in "Gregs Tagebuch 12".

Greg Heffley ist wieder da: In "Gregs Tagebuch 12 - Und tschüss!" (Bastei Lübbe/Baumhaus) geht es ab in den Urlaub. Wer die erfolgreiche Kinderbuchreihe schon kennt, kann sich allerdings denken, dass bei den Heffleys wieder so einiges schief läuft. Dabei sind außer Greg zuerst mal alle begeistert, dass die Familie Weihnachten nicht zu Hause verbringt... Eine tropische Insel soll für Ruhe und Erholung sorgen.

Nach einer chaotischen Anreise entpuppt sich die Ferienanlage auf den zweiten Blick als alles andere als das versprochene Paradies. Sonnenbrand, verdorbene Mägen oder giftige und unheimliche Kreaturen drohen den Urlaub zu ruinieren. Ob es da noch ein Happyend für Greg, seine Brüder Manni und Rodrick und seine Eltern Frank und Susan gibt? Sicher ist nur eines: Die Leser des neuen Comic-Romans von Jeff Kinney (46) können sich über die Fettnäpfchen, in die die Heffleys treten, wieder bestens amüsieren. In dieser Familie werden die alltäglichsten Dinge zum Drama. Und wenn dann auch noch Seepferdchen verschluckt und Killer-Spinnen bekämpft werden, ist der Spaß für die Fans garantiert.

Großer Erfolg

Jeff Kinney zählt dank "Gregs Tagebuch" zu den erfolgreichsten Schriftstellern der Welt. Und zu den bestbezahlten: "Forbes" listet ihn neben Bestsellerautoren wie J.K. Rowling, Stephen King oder Dan Brown unter den Top 10 der Topverdiener der Branche.

Mehr als 190 Millionen Exemplare der "Gregs Tagebuch"-Reihe sollen bisher weltweit verkauft worden sein, es gibt 61 verschiedene Ausgaben in 52 Sprachen. 2017 ist auch ein neuer "Greg"-Film erschienen - "Gregs Tagebuch 4 - Böse Falle!", der auf dem neunten Band basiert und eine andere Besetzung als die drei Vorgängerstreifen bekam.

Kinney findet mit seinen Comic-Romanen um den pubertierenden, selbstverliebten und egozentrischen Greg offenbar genau die richtige Mischung, um junge Leser zu begeistern. Der Text im Tagebuch-Stil und die vielen Comic-Zeichnungen sorgen dafür, dass es auch unsichere Leser schaffen, die Bücher in kurzer Zeit zu verschlingen. Zahlreiche kleine Lesemuffel sind dadurch schon zu echten Leseratten geworden, wie viele begeisterte Eltern auf Amazon und Co. berichten.

Foto(s): imago/Future Image