"Granate": Mit James Rodriguez holt Bayern einen Superstar

Uefa-Supercup: Champions League-Sieger Real Madrid trifft auf Manchester United

Berlin/München.  James Rodriguez fackelte nicht erst lange. Das Kopfball-Zuspiel von Abel Aguilar nahm er – mit dem Rücken zum Tor stehend – gekonnt mit der Brust mit, dann eine kurze Drehung nach rechts, und noch bevor es den Boden wieder berührt hatte, schickte der Kolumbianer das Spielgerät auf die Reise. Ins Tor der Uruguayer. Mit links, aus 22 Metern.

Es gibt schlechtere Bewerbungen, um sich für ein Engagement bei einem europäischen Spitzenklub zu empfehlen. Nicht nur in München weiß man seit jenem Tor im WM-Achtelfinale 2014, welch Außergewöhnliches Rodriguez, der nur seinen Vornamen auf dem Trikot zu stehen hat und diesen auch – entsprechend seiner Herkunft – lateinamerikanisch "Chames" auszusprechen wünscht, zu leisten im Stande ist.

Ab sofort erhoffen sich die Verantwortlichen des FC Bayern derartige Qualitäten. Der Rekordmeister hat den WM-Torschützenkönig von 2014 (sechs Tore), der am Mittwoch 26 Jahre alt wird, für zwei Jahre von Real Madrid ausgeliehen. Die Leihgebühr soll zehn Millionen Euro betragen. Bei einer Festanstellung ab Sommer 2019 würden weitere 35 Millionen Euro hinzukommen.

In Madrid hatte er unter Zidane keine Chance mehr

"Wir sind sehr glücklich, dass wir diesen Transfer umsetzen konnten. Die Verpflichtung von James Rodriguez war der große Wunsch unseres Trainers Carlo Ancelotti, nachdem beide bereits in Madrid erfolgreich zusammengearbeitet hatten", sagte Karl-Heinz Rummenigge. Unter dem Italiener war Rodriguez, der 2014 für 80 Millionen Euro vom AS Monaco zu Real gew...

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