Grammy Awards 2018: Das waren die coolsten und bewegendsten Auftritte

Am Sonntag versammelte sich im New Yorker Madison Square Garden das Who’s Who der Musikbranche zu den 60. Grammy Awards. Die diesjährige Preisverleihung des wohl begehrtesten Musikpreises weltweit bot Zuschauern nicht nur skurrile Auftritte, sondern auch eindringliche Botschaften, und zwar ganz im Zeichen von #MeToo und “Time’s Up”.

Kesha sorgte für einen besonders emotionalen Moment. (Bild: Matt Sayles/Invision/AP)

Den Auftakt zu den diesjährigen Grammys legte Rapper Kendrick Lamar zusammen mit den U2-Urgesteinen Bono und The Edge hin. Die doch eher ungewöhnliche Künstler-Kombo performte Lamars Song “XXX”.

Für einen tränenreichen Auftritt und einen der emotionalsten Momente des Abends sorgte Kesha mit ihrem Lied “Praying”. In dem Song verarbeitet die “Timber”-Interpretin den mutmaßlichen sexuellen Missbrauch durch ihren ehemaligen Manager Dr. Luke.  Zwar hatte sie den Kampf gegen diesen vor Gericht verloren, musikalisch schien sie sich aber bei den Grammy Awards 2018 all den Schmerz erfolgreich von der Seele singen. Komplett in weiß gekleidet erhielt die 30-Jährige dabei Unterstützung von namhaften Künstlerinnen wie Cyndi Lauper und Camila Cabello.

Einen beeindruckenden Auftritt zeigte auch Lady Gaga. In einem aufwendigen weißen Kostüm stimmte die US-Popsängerin an einem Flügel, der mit weißen Federn geschmückt war, ein Medley ihrer Hits “Joanne” und “Million Reasons” an.

Ganz bunt und schrill wurde es hingegen bei Bruno Mars. Gemeinsam mit Rapperin Cardi B gab er seinen Funk-Hit “Finesse” zum Besten. Bruno Mars ist übrigens Abräumer des Abends. Bei den 60. Grammy Awards konnte der 32-Jährige mit dem Titel “24K Magic” und dem gleichnamigen Album insgesamt sechs Trophäen einheimsen – unter anderem gewann der Sänger den Preis für das beste Album, die beste Aufnahme und das beste Lied des Jahres.

Für eine Überraschung sorgten Sting und Shaggy – ein Duett, das so keiner hat kommen sehen und bei dem aus Stings Welthit “Englishman in New York” in Anlehnung an Shaggys Herkunft kurzerhand “Jamaican in New York” wurde.

 

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