Grafik zeigt, dass Smartphones erstmals seit 2012 wieder teurer werden — das liegt vor allem an einem Trend

Matthias Olschewski

Smartphones werden immer teurer, wie zuletzt auch Apple unter Beweis stellte, das mit dem neuen iPhone X einen Verkaufspreisrekord aufstellte. Der durchschnittliche weltweite Verkaufspreis von Smartphones steigt wieder, nachdem er seit 2013 zunächst gesunken ist. Kostete ein Gerät 2012 noch 378 US-Dollar, waren es 2015 nur mehr 302 US-Dollar. Im Vergleich dazu zieht der Preis nun wieder deutlich an und liegt nach Schätzung der GfK in diesem Jahr bei 324 US-Dollar. 

Verantwortlich dafür ist der Branchenschwerpunkt auf Premiumgeräten. Denn obwohl die Absatzzahlen in vielen Regionen weltweit zurückgehen, konnte sich der Wert des Marktes steigern. Hochwertige und umfangreiche Ausstattungen werden für Verbraucher wichtiger, dafür sind sie auch bereit, mehr zu bezahlen, so die GfK.

Obwohl sich das iPhone 8 eher schleppend verkauft, ziehen die Vorgängermodelle iPhone 7 und iPhone 6S bei den Verkäufen ordentlich an und verhelfen Apple zu großen Gewinnen. Durch die Verkäufe der Luxussmartphones steigt auch der durchschnittliche Verkaufspreis wieder und wenn das iPhone X in wenigen Tagen in den Regalen liegt, dürfte die Kurve noch einmal ein gutes Stück nach oben gehen.

Wie ihr in der Grafik der Statistikwebseite Statista sehen könnt, zieht der durchschnittliche Verkaufspreis seit 2016 wieder an, wohl auch dank dem iPhone 7, das nun mehr Abnehmer findet. 

Smartphone Preise

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