Größter deutscher Gewürzhersteller Fuchs steigert Umsatz in China

Fuchs kontrolliert drei Viertel des deutschen Geschäfts mit Vanille

Deutschlands größter Gewürzhersteller Fuchs mit Marken wie Ostmann, Ubena, Kattus und Bamboo Garden expandiert weltweit kräftig. In China etwa lege Fuchs beim Umsatz pro Jahr zweistellig zu und wolle dort auch weiter deutlich wachsen, sagten die Geschäftsführer Nils Meyer-Pries und Jan Plambeck der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom Donnerstag. Das Unternehmen aus dem niedersächsischen Dissen investiert auch kräftig in den USA.

Fuchs ist den Geschäftsführern zufolge seit mehr als 15 Jahren in China aktiv und baut das Geschäft dort kontinuierlich aus. "So haben wir etwa im vergangenen Jahr ein Entwicklungs- und Vertriebszentrum in Shanghai für die asiatische Lebensmittelindustrie eröffnet", sagte Plambeck der Zeitung. "Wir beschäftigen chinesische Entwickler und Vertriebsmitarbeiter."

In den USA investierte Fuchs in diesem und im vergangenen Jahr 40 Millionen Euro in ein neues Industriewerk. In Nordamerika macht der Gewürzriese laut Plambeck etwa 17 Prozent seines Umsatzes. Drei Viertel des Umsatzes erzielt Fuchs im Euro-Raum. Im vergangenen Jahr stieg der Umsatz um knapp 19 Millionen Euro auf 532 Millionen Euro.

Die Fuchs Gruppe kontrolliert rund drei Viertel des deutschen Geschäfts mit Pfeffer, Rosmarin und Vanille. Das Sortiment umfasst insgesamt mehr als 7000 Produkte.