Gräfin Sophie + Prinz Edward: Prinz Edward und Gräfin Sophie machen sich über Skandal-Interview lustig

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Sie nehmen es gelassen: Prinz Edward und Sophie von Wessex können über das fulminante Oprah-Interview, das Prinz Harry und Herzogin Meghan gegeben haben, scheinbar noch lachen.

Sophie von Wessex und Prinz Edward
Sophie von Wessex und Prinz Edward

Das Gespräch mit der Talk-Masterin sorgt seit der Ausstrahlung im März 2021 für Gesprächsstoff. Immerhin erhoben Prinz Harry, 36, und Herzogin Meghan, 39, darin schwere Vorwürfe gegen die britische Königsfamilie. Von Rassismus und unterlassener Hilfe bei den Depressionen und Suizidgedanken der Herzogin war die Rede. Während vor allem beim ersten Zusammentreffen der gesamten Familie bei der Beerdigung von Prinz Philip, †99, mit Argusaugen beobachtet wurde, wie sich die Verwandtschaft nach seinen heftigen Aussagen gegenüber Harry verhält, scheinen zwei Familienmitglieder so gar nichts davon wissen zu wollen.

Gräfin Sophie und Prinz Edward nehmen Oprah-Interview gelassen

In ihrem ersten großen Interview seit ihrer Hochzeit 1999 darauf angesprochen, ob sie besagtes Interview gesehen hätten, antworteten Prinz Edward, 57, und Ehefrau Sophie von Wessex, 56, lachend mit "Oprah wer?" und "Welches Interview?". Damit beweisen der Sohn und die Schwiegertochter von Queen Elizabeth, 95, nicht nur eine gehörige Portion Gelassenheit sondern auch Humor.

Nur wenige Wochen waren seit dem Gespräch mit Oprah Winfrey, 67, vergangen, als Prinz Harry zur Trauerfeier für seinen geliebten Großvater in die Heimat zurückkehrte. Sophie von Wessex habe es "nett" gefunden, sich nach der Zeremonie lange mit dem Auswanderer zu unterhalten, verrät sie.

Sophie von Wessex: "Alles stand still"

Das Paar stand der Monarchin nach dem Verlust ihres Ehemannes im April zur Seite. Die Trauerfeier fand im engsten Familienkreis in der St. George's Chapel auf Schloss Windsor statt und war laut Prinz Edward aufgrund der strengen Corona-Restriktionen "extrem merkwürdig". Die Trauer sitzt auch rund einen Monat später noch tief. Mit Tränen in den Augen erinnert sie sich im Interview für "The Telegraph" an den Moment während der Zeremonie, "als alles still stand". "Es war, als den Soldaten der Befehl gegeben wurde, ihre Waffen umzukehren", erzählt die Gräfin von dem ergreifenden Moment, als das Militär auf dem Quadrangle von Windsor Castle die Köpfe senkte und die Gewehre umdrehte, bevor der von Prinz Philip gestaltete Land Rover mit seinem Sarg vorfuhr. "Alles stand still", so die 56-Jährige. Dass nur wenige Gäste an der Trauerfeier teilnahmen, habe nur die Intensität erhöht, erklärt sie. Prinz Philip ist tot: Die Bilder der Beisetzung

"Es war sehr ergreifend, dort zu sein, weil es plötzlich so intim war", stimmt ihr Ehemann zu. Besonders ergreifend sei es aber gewesen, "Ihre Majestät allein zu sehen". Dass die Beisetzung ganz ohne großes Trara stattgefunden, wäre jedoch ganz im Sinne des Herzogs von Edinburgh gewesen, meint sie.

"Wir sind noch immer eine Familie"

Eines der wohl härtesten Jahre liegt hinter der Royal Family, das zumindest einige Mitglieder sicherlich noch enger zusammengeschweißt hat. So schließt die Herzogin das Interview mit den emotionalen Worten: "Wir sind noch immer eine Familie, egal, was passiert, das werden wir immer sein."

Verwendete Quelle: telegraph.co.uk