Goodbye FUD #10 – Gekommen, um zu bleiben

Phillip Horch

Die letzten Wochen und Monate waren alles andere als rosig für den Kryptomarkt. Fallende Kurse und schlechte Nachrichten haben stark auf die Stimmung im Krypto-Ökosystem geschlagen – das Schlagwort FUD (Fear, Uncertainty and Doubt) schlug hohe Wellen. In manch einer Berichterstattung konnte schnell der Eindruck gewonnen werden, dass die Krypto-Ökonomie am Ende ist. Wir halten dies für eine Fehleinschätzung und möchten in unserer 10-teiligen Artikelserie skizzieren, warum sich 2018 zu einem herausragend guten Jahr entwickeln kann. Heute kommt der letzte Teil: Die Akzeptanz von Kryptowährungen.

10 Tage – 10 Artikel – Zahlreiche Gründe, um keine Panik zu bekommen. Der Bitcoin-Kurs mag vielleicht seit längerer Zeit kein Allzeithoch mehr erreicht haben. Doch gibt es andere Aspekte rund um Bitcoin und die Blockchain-Technologie, die den Siegeszug des Krypto-Ökosystems beschreiben.

Denn Abkühlung tut gut, auch wenn man zunächst aus den Fehlern der Vergangenheit lernen muss. Das braucht es, um den Kinderschuhen zu entwachsen, einen internationalen Blockchain-Staat zu gründen und als Prof. Dr. Blockchain Karriere zu machen. Danach bemerkt man sicher, dass der Kryptowinter im Prinzip keine schlechte Angelegenheit ist. Wenn die Blockchain-Jünger all diese Schritte tapfer gemeistert haben, können sie sich für die zahlreichen Jobs bewerben, die das Ökosystem bietet. So können sie zum Beispiel daran arbeiten, die Skalierungsdebatte zu entschärfen und schon einmal einen Blick auf die Renditen werfen. Dann klappt es auch mit der Adaption.

Akzeptanz von Kryptos kommt

Dafür sind die Grundpfeiler nämlich bereits gelegt. Letztlich hat die Abkühlung nicht nur dabei geholfen, die Transaktionskosten zu senken. Vor allem SegWit in Kombination mit dem Lightning-Network ebnet den Weg für Bitcoin.

Die Popularität von Bitcoin ist in den letzten Monaten deutlich gestiegen. Für Händler wird es damit attraktiver, Bitcoin zu akzeptieren. Die zunehmende Klarheit in Sachen Steuern steigert die Verlässlichkeit der Kryptowährung.

Viele Unternehmen haben die Zeichen der Zeit bereits erkannt. Ob Burger in Berlin, Autoscheiben in Oranienburg oder Flugtickets in Lettland – die Akzeptanzstellen und Verwendungsmöglichkeiten weiten sich aus. Erst kürzlich gab die Modemarke United Colors of Benetton bekannt, Kryptowährungen in einer Filiale in Litauen zu akzeptieren. Je höher die unternehmerische Akzeptanz von Bitcoin als Zahlungsmittel ist, desto schneller schreitet die Adaption der breiten Masse voran.

Back to the Roots

Eine Besinnung auf die Anfänge von Bitcoin hilft bei der allgemeine Angst, Unsicherheit und Zweifel nicht in Panik zu geraten:

Wir schreiben das Jahr 2008. Die Finanzkrise brodelt. Die Weltwirtschaft gerät ins Wanken. In der Welt der Nerds, Tech-Freaks und ITler bahnt sich eine Revolution an. Ein, zwei, vielleicht auch zwanzig Unbekannte veröffentlichten unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto in einem E-Mail-Verteiler das Bitcoin White Paper. Darin enthalten ist ein neues Konzept, das Banken in Zukunft überflüssig machen soll.

Von einem elektronischen Peer-to-Peer-Geldsystem war die Rede, das ohne Mittelsmänner auskommt. Eine stabile Währung mit begrenzter Gesamtmenge, die dem globalen Finanzsystem trotzen sollte. Digitale Münzen, die aus bits bestehen – Bitcoin war geboren. Damit sollte man ohne große Gebühren, Papiermengen und Zeitaufwand global bezahlen können.

Und genau das scheint man beim gebannten Blick auf den Bitcoin-Kurs immer wieder vergessen zu werden. Mit der Anwendung kommt letztlich auch die Akzeptanz.

Die letzten Worte

Ein letzter Punkt: Jeder kann etwas für die Verbreitung von Bitcoin tun. Das Credo lautet nach wie vor: Use the Bitcoin! Ob man Wohltätigkeitsorganisationen eine Spende zukommen lässt, der werten Tante in Venezuela etwas Dash schickt oder seinen Kindern ein paar IOTA für die Altersvorsorge schenkt – man kann seiner Kreativität freien Lauf lassen.

Die Zukunft bleibt spannend. Welche Kryptowährung sich durchsetzt, wie sich die Spreu vom Weizen trennt – das weiß nicht einmal Satoshi Nakamoto. Jedoch sind wir Teil eines Systems, das sich durchsetzen wird – in welcher Form auch immer. Eins ist also sicher: Blockchain ist gekommen, um zu bleiben. Deshalb: Kein Grund zur Panik.

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