Golf-Verband schlägt Kieffer und Long für Tokio-Start vor

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Golf-Verband schlägt Kieffer und Long für Tokio-Start vor
Golf-Verband schlägt Kieffer und Long für Tokio-Start vor

Nach der Absage von Martin Kaymer (Mettmann) wird der Deutsche Golf Verband (DGV) dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) Maximilian Kieffer (Düsseldorf) und Hurly Long (St. Leon-Rot) zur Nominierung für die Sommerspiele in Tokio (23. Juli bis 8. August) vorschlagen. Das teilte der DGV am Donnerstag mit. Kieffer und Long lagen in der entsprechenden Qualifikationsrangliste unter den besten 60 Spielern. Über ihren Start entscheidet letztendlich der DOSB.

Für Kieffer, der am Freitag 31 Jahre alt wird, und Long, der zwei Tage vor der Eröffnungsfeier seinen 26. Geburtstag feiert, wäre es jeweils die erste Olympia-Teilnahme.

Kaymer hatte sich jüngst gegen seinen zweiten Olympiaauftritt nach Rio 2016 entschieden. "In Anbetracht der momentanen Voraussetzungen, der globalen Situation, in der wir uns immer noch befinden, sowie sämtlicher Begleitumstände, habe ich mich schweren Herzens dazu entschlossen, nicht an den Spielen in Tokio teilzunehmen. Es fühlt sich im Moment einfach nicht richtig an", hatte der zweimalige Major-Gewinner kurz vor seinem Start bei der BMW International Open ab Donnerstag in München mitgeteilt.

In Rio hatte Kaymer den 15. Platz belegt. Nun will er in Paris 2024 einen erneuten Anlauf nehmen und "endlich eine Medaille holen". Zweiter deutscher Starter bei der Rückkehr des Golfsports auf die olympische Bühne nach 112 Jahren Pause war in Brasilien der Münchner Alex Cejka, der 21. wurde.

Die Qualifikation der Frauen für Tokio endet am 28. Juni. Die besten Karten haben British-Open-Siegerin Sophia Popov (St. Leon-Rot) und die zweimalige Solheim-Cup-Gewinnerin Caroline Masson (Gladbeck), die neben Sandra Gal (Düsseldorf) auch in Rio schon am Start war. Die Nominierung durch den DOSB erfolgt am 29. Juni.

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