Deutsche Bank und Goldman lassen meiste Londoner Banker zu Hause

Viren Vaghela
·Lesedauer: 1 Min.

(Bloomberg) -- Nach der Ankündigung eines neuen englandweiten Lockdowns haben Deutsche Bank und Goldman Sachs ihren britischen Mitarbeitern mitgeteilt, dass nur Personal in die Büros kommen solle, dessen Anwesenheit unabdingbar sei.

Es solle sichergestellt werden, dass nur diejenigen, die ihre Funktion nicht von zu Hause aus erfüllen können, im Büro seien, schrieb Tiina Lee, CEO UK Ireland bei der Deutschen Bank, in einer internen Mitteilung vom Sonntag. Die Mitarbeiter, die für Heimarbeit vorgesehen seien, würden am Montag eine entsprechende E-Mail erhalten, hieß es. Die Deutsche Bank beschäftigt rund 8.000 Mitarbeiter in Großbritannien. Auch die Beschäftigten in der Frankfurter Zentrale, die zu Hause arbeiten können, müssten dies tun, sagte ein Sprecher am Montag.

Goldman Sachs wies in einem Memo die weit überwiegende Mehrheit seiner mehr als 5.000 Londoner Mitarbeiter an, ab dem 5. November von zu Hause aus zu arbeiten. Nur solche Mitarbeiter sollten in das Büro am Plumtree Court kommen, deren Anwesenheit unabdingbar sei. Das Management jeder Abteilung bestimme, wer in die Kategorie „unabdingbar“ falle, schrieb Richard Gnodde, CEO von Goldman Sachs International. Goldman schließt ab Montag sein bürointernes Fitnessstudio, aber Duschen und Umkleideräume bleiben für Pendler geöffnet. Auch das firmeneigene Gesundheitszentrum und der Kindergarten bieten ihre Dienste weiter an.

Sprecher der Deutschen Bank und von Goldman bestätigten den Inhalt der Memos.

Überschrift des Artikels im Original:Goldman Asks Most London Staff to Work at Home on New Lockdown

(Ergänzt um Deutsche Bank)

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