Goldene Himbeere: „Fifty Shades Darker“ und „Transformers 5“ sind die Favoriten

„Fifty Shades Darker“ brachte die Juroren anders in Wallung als gewünscht. (Bild: ddp Images)

Auf diesen Filmpreis verzichten Hollywoodstars nur allzu gern. Die Goldene Himbeere „ehrt“ alljährlich die schlechtesten Leistungen der US-Kinoindustrie. Jetzt wurden die Nominierten verkündet: Neben „Fifty Shades Darker“ und „Transformers 5: The Last Knight“ müssen sich auch Johnny Depp und Emma Watson vor Auszeichnungen fürchten.

In den Wochen vor der Verleihung der Academy Awards sonnen sich die Stars im Scheinwerferlicht. Eine Preisverleihung jagt die nächste. Die Goldene Himbeere – im Original „Razzie Awards“ – ist da zwischen Golden Globes und Oscars so etwas wie das faule Ei. Die gleichnamige Stiftung kürt jeweils am Tag vor den Academy Awards die ihrer Ansicht nach schlechtesten Leistungen Hollywoods. Jetzt wurden die Nominierungen für die 38. Ausgabe der Razzies verkündet.

Das Sadomaso-Drama „Fifty Shades Darker“ kam bei den Juroren besonders schlecht weg. Die Bestseller-Verfilmung tritt als „schlechtester Film“ des Jahres an. Nominierungen für den „Anti-Oscar“ gab es auch für die Hauptdarsteller Dakota Johnson und Jamie Dornan sowie für Nebendarstellerin Kim Basinger. Johnson und Dornan wurden ferner als „schlechteste Leinwand-Kombination“ vorgeschlagen. In dieser Kategorie tritt zudem Johnny Depp mit „seiner ausgelutschten Trunkenheitsroutine“ in „Pirates of the Caribbean 5: Salazaars Rache“ an.

Weder Wahlberg noch die außerirdischen Roboter fanden Gnade. (Bild: ddp Images)

Der fünfte Teil war auch bei der „Transformers“-Reihe nach Ansicht der Jury mindestens eine Fortsetzung zu viel. „Transformers 5: The Last Knight“ ist in den Kategorien Film, Schauspieler (Mark Wahlberg), Nebendarsteller (Josh Duhamel und Anthony Hopkins), Nebendarstellerin (Laura Haddock), Fortsetzung, Kombi, Regisseur (Michael Bay) und Drehbuch nominiert.

Die Razzies sind dafür bekannt, auch mal mutig gegen Kritikerlieblinge zu stänkern. Jennifer Lawrence wurde für das Drama „Mother!“ ebenso nominiert wie Emma Watson für ihre hölzerne Darstellung im Social-Media-Thriller „The Circle“. Die Goldenen Himbeeren werden am 3. März verliehen. Nur in Ausnahmefällen haben Stars den Anti-Preis persönlich entgegengenommen. Eine glorreiche Ausnahme bildete 2005 Halle Berry. Sie erschien nicht nur zur Preisverleihung, sondern hielt auch noch eine (gespielt) tränenreiche Dankesrede, in der sie ihren Film „Catwoman“ als „Stück Scheiße“ bezeichnete.

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