Auch Gold trotzt den unsicheren Zeiten nicht


Das Redaktionsdepot: Ulf Sommer, Handelsblatt


An den Finanzmärkten gibt es aktuell einige Unsicherheiten. Insbesondere der Handelsstreit zwischen den USA und China, aber auch die US-Zölle auf Güter aus der Europäischen Union könnten das Wirtschaftswachstum belasten. Allein, die Anleger scheinen noch nicht in den Krisenmodus geschaltet zu haben. Das lässt zumindest die Entwicklung des Goldpreises vermuten. Die Nachfrage nach dem Edelmetall ist in unsicheren Zeiten üblicherweise hoch. Seit Mitte April zeigt sich aber ein deutlicher Abwärtstrend beim Goldpreis. Das belastet auch den Goldminen-ETF im Musterdepot.




Das Social-Trading-Depot: Alexander Kovalenko, Bayerische Vermögen


Die meisten Dax-Konzerne haben ihre Dividendenausschüttungen im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Viele Anleger unterschätzen die Bedeutung von Dividendenzahlungen, auch bei der Wiederanlage. Ein Beispiel: Während der „normale“ Dax-Index, in dessen Performanceberechnung Dividenden berücksichtigt werden, circa 60 Prozent über der Dotcom-Blase von Anfang 2000 steht, befindet sich der reine Kursindex, also ohne Berücksichtigung der Dividenden, lediglich auf dem Niveau von 2000. Unser Aktienkernportfolio weist eine überdurchschnittliche Dividendenrendite auf.




Das Privatbank-Depot: Sönke Niefünd, Otto M. Schröder Bank


Die Volatilität nimmt wieder zu. Im Vergleich zum bisherigen Jahreshoch vom 21. Mai 2018 hat der Dax 4,6 Prozent an Wert verloren. Drohungen von US-Präsident Donald Trump zu möglichen Zöllen auf sämtliche chinesische Importe setzen die Börsen unter Druck. Auch in der EU wächst erneut die Angst, dass die USA Strafzölle auf Autos aus Europa erheben könnten. Dies lastet auf dem Aktienkurs von BMW, also auch auf dem Dax. Sollten die drohenden Handelszölle weniger stark umgesetzt werden, dürfte das bei Autoaktien und dem Dax schnell zu alten, höheren Kursniveaus zurückführen.




Die Regeln der Depots

Die Musterdepots veranschaulichen aussichtsreiche Anlagestrategien und geben Anregungen, mit denen Investoren ihre Renditeziele erreichen können. Im Vordergrund steht nicht ein Wettbewerb zwischen den drei Portfolios, sondern vielmehr die Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Anlageentscheidungen für den Leser. Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn, am Freitag, dem 31. Januar 2014, wurden mindestens fünf Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, wann sie investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,25 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

Die vollständigen Depots finden Sie hier: Handelsblatt-Depot, Social-Trading-Depot, Privatbank-Depot.