Gold: Der Tag danach

Markus Bußler
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Barrick Gold: Kaufsignale voraus

Flash-Crash, Fat Finger, Hedge-Fonds-Attacke, Manipulation – die Medien spekulieren noch darüber, was den gestrigen Absturz beim Goldpreis ausgelöst hat. Vermutlich wird es nie eine endgültige Aufklärung geben. Heute scheint das Geschäft hingegen wieder seinen gewohnten Gang zu gehen. Gold stabilisiert sich.

Rücksetzer künstlich herbeigeführt?
Was freilich in den Medien kaum diskutiert wird: Dieser Flash-Crash ereignete sich just einen Tag bevor der Comex Call- und Put-Optionen auslaufen. Damit wird die Fat Finger These, die von der Mehrheit der Medien vertreten wird, zumindest in Frage gestellt. Durchaus möglich, dass der Rücksetzer künstlich herbeigeführt worden ist. Sie kennen das sicherlich vom Hexensabbat an den deutschen Börsen. Auch an diesen Tagen geht es hoch her, weil Marktteilnehmer den Markt in die eine oder andere Richtung beeinflussen wollen. Nichts anderes könnten wir gestern gesehen haben, mit einer klaren Richtungsvorgabe.

200-Tage-Linie erfolgreich verteidigt

Heute beruhigt sich der Markt wieder. Ohnehin hatten gestern die Minenaktien den Abwärtstrend von Gold kaum nachvollzogen. Die 200-Tage-Linie konnte verteidigt werden. Daher können die Bullen zumindest ein wenig aufatmen. Die Entscheidung wird aber wohl erst an der 1.300-Dollar-Marke fallen.