Gnabry will sich ausleihen lassen

Serge Gnabry spielt für ein Jahr auf Leihbasis bei der TSG Hoffenheim

U21-Europameister Serge Gnabry wird in der kommenden Saison wohl nicht beim Rekordmeister Bayern München spielen.

"Serge möchte sich grundsätzlich lieber ausleihen lassen. Diesen Wunsch haben er und sein Berater kundgetan", sagte der Münchner Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge am Montag. Mit diesem Wunsch wären auch die Berater von Gnabry an den Verein herangetreten. Der Klub werde nun "die Situation bewerten".

Die Bayern hatten den 21 Jahre alten Offensivspieler für acht Millionen Euro von Werder Bremen verpflichtet. Zuletzt gab es schon angesichts der großen Konkurrenz auf den Außenbahnen durch Franck Ribery, Arjen Robben oder Kingsley Coman immer wieder Gerüchte um ein Leihgeschäft. Als Favorit gilt die TSG Hoffenheim.

Auch Sanches-Leihe möglich

Offen ist weiterhin, was künftig mit Renato Sanches (19) passiert.

"Es ist wichtig, dass er in einer gewissen Kontinuität spielt. Wir werden uns Gedanken machen, ob wir ihn ein Jahr ausleihen, damit er Einsatzminuten bekommt. Die braucht er dringend", sagte Rummenigge, der indes die anhaltenden Gerüchte um den Schalker Leon Goretzka nicht kommentieren wollte.


Costa-Wechsel: "Positive Gespräche" mit Juve

Kurz bevor steht der Wechsel des Brasilianers Douglas Costa zu Juventus Turin. Die beiden Traditionsvereine würden sich in "konkreten und positiven Gesprächen" befinden, bestätigte Rummenigge. Vollzug könne er allerdings noch nicht vermelden.

Costa (26) habe dem FC Bayern mitgeteilt, "dass er wechseln möchte. Es gibt einen Betrag. Wenn dieser Betrag erreicht wird, sind wir bereit", sagte der Bayern-Boss.


Costa war 2015 für 35 Millionen Euro von Schachtjor Donezk nach München gewechselt. Nach einem tollen Start bei den Bayern hatte er in den vergangenen Monaten die Erwartungen nicht mehr erfüllen können. Der Vertrag des Nationalspielers läuft noch bis 2020.