GM muss 2,5 Millionen Autos in China wegen Takata-Airbags zurückrufen

Nach Volkswagen muss auch der US-Autobauer General Motors (GM) in China Millionen Autos wegen möglicherweise defekter Airbags in die Werkstätten rufen

Nach Volkswagen muss auch der US-Autobauer General Motors (GM) in China Millionen Autos wegen möglicherweise defekter Airbags in die Werkstätten rufen. Die chinesischen Sicherheitsbehörden teilten am Montag mit, es gehe um mehr als 2,5 Millionen GM-Fahrzeuge mit einem Airbag des japanischen Herstellers Takata. Volkswagen muss auf Anordnung der Behörden sogar knapp 4,9 Millionen Autos mit einem neuen Airbag ausstatten, wie vergangene Woche angeordnet worden war.

Takata hatte jahrelang defekte Airbags an Hersteller weltweit geliefert. Die Luftkissen konnten explodieren - 16 Todesfälle werden weltweit mit dem defekten Produkt in Verbindung gebracht. Fast hundert Millionen Autos mussten deswegen bereits zurückgerufen werden.

In China betrifft der Rückruf nach Behördenangaben 37 Hersteller und mehr als 20 Millionen Fahrzeuge. Bis Ende Juni wurden bereits knapp 10,6 Millionen Autos von 24 Herstellern in die Werkstätten beordert. Die meisten dieser Fahrzeuge stammten aus chinesischer Produktion.

China ist ein sehr wichtiger Markt für die internationalen Autohersteller. GM verkaufte dort im vergangenen Jahr 3,7 Millionen Autos und lag damit nach Volkswagen auf Platz zwei der ausländischen Hersteller.