Glück gehabt: Katze nach drei Tagen von Strommast gerettet

Drei Tage soll die Katze auf dem Strommast festgesteckt haben. (Symbolbild: Barry Robinson / EyeEm/Getty)

Die Rettung einer Katze, die tagelang auf einem Strommast feststeckte, wurde im US-amerikanischen Phoenix zum Spektakel.

Eine schwarz-weiße Katze hielt die Einwohner von Phoenix drei Tage lang in Atem, ehe sie am Montag von einem Strommast gerettet wurde, auf dem sie feststeckte. Wie „Arizona Republic“ berichtet, holte ein Mitarbeiter der lokalen Stromgesellschaft Gypsy, so der Name des Vierbeiners, um 11 Uhr vormittags mit einer Leiter auf den Boden.

Der lokale TV-Sender „KNXV-TV, Phoenix“ postete auf Facebook einen Live-Feed der Katze. Erst durch diesen Stream erfuhren die Besitzer des Tieres, Jenny Hardin und Ash Morgan, von der gefährlichen Situation: „Sie kommt und geht“, so die Besitzer nach der Bergung des Tieres. Der Stream wurde binnen kürzester Zeit 9.000-mal geteilt.

Die Notfall-Hotline der Feuerwehr lief zeitweilig heiß – über 100 Notrufe gingen bei ihr ein. „Wir lieben Tiere“, so der Captain Rob McDade vom Phoenix Fire Department – und fügte an, dass die Feuerwehr oft Tiere aus gefährlichen Situationen rette. „Aber während die Anrufer aus ihrer emotionalen Situation den Notruf für durchaus gerechtfertigt hielten, haben wir zur gleichen Zeit eben auch Menschenleben zu retten.“ Aufgrund der hohen Zahl der Anrufe hätten sich andere Rettungsaktionen verzögert.

Wie das Magazin „Sacbee“ berichtet, forderten Moderatoren während des Live-Streams die Zuschauer dazu auf, keinesfalls einen Notruf zu tätigen. „Wir schätzen die Sorge um diese Katze, aber bitten euch, wegen dieser Situation nicht 911 zu rufen. Sie sind sich der Situation bewusst und tun alles erdenkliche, um die Katze von diesem Strommast runterzubekommen.“ Schließlich wurde die lokale Stromfirma Salt River Project mit der Rettung beauftragt.