Glenn Close gewinnt Spirit Award, doch der eigentliche Star ist ihr Hund

Ena Clarke
Freie Autorin

Bei den Independent Spirit Awards holte sich Glenn Close den begehrten Preis der besten Hauptdarstellerin. Mit auf der Bühne: ihr Hund Pip, der das Rampenlicht – ganz wie sein Frauchen – für sich zu nutzen wusste.

Glenn Close zusammen mit ihrem süßen Hund Pip auf den Independent Spirit Awards. (Bild: Getty Images)

Traditionell werden am Vortag der Oscars die Independent Spirit Awards verliehen. Zu den großen Gewinnern zählte die Netflix-Produktion “Roma”, die vom Alltag einer mexikanischen Familie in den 70er-Jahren erzählt, in insgesamt zehn Oscar-Kategorien nominiert ist und mit dem Spirit Award als “Bester Fremdsprachiger Film” ausgezeichnet wurde.

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Über den Spirit Award als beste Hauptdarstellerin durfte sich Glenn Close für ihre Rolle in “Die Frau des Nobelpreisträgers” freuen. Ihre Dankesrede hielt die 71-Jährige nicht allein – sie brachte ihren kleinen Hund Pip mit zum Rednerpult. Dass sich der Vierbeiner im Rampenlicht genauso wohlfühlt wie sein Frauchen, bewies er mit einer kleinen Einlage: Er drehte sich auf den Rücken und wälzte sich genüsslich auf der Bühne. “Das ist der Grund, warum ich ihn mitgebracht habe”, kommentiert Close die Szene. Und stellte die Frage: “Was ist besser als ein Hund?”

Besser als ein Hund ist es vielleicht, gemeinsam MIT einem Hund einen der begehrtesten Awards entgegenzunehmen. Die Auszeichnung kommentierte Close so: “Es geht immer um die Arbeit, egal, was du anhast oder über welchen roten Teppich du läufst. Es geht um die Tatsache, dass wir zusammenkommen und Geschichten erzählen, die die Welt verändern. Das ist es, was wir tun.”

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Glenn Close hatte für ihre Rolle bereits einen Golden Globe erhalten und untermauert nun ihren Favoritenstatus für die Oscars.

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