Glenn Close auf dem Zürich Film Festival

Trotz der kurzen grauen Haare sieht man ihr die 70 Jahre nicht an: US-Schauspielerin Glenn Close gab fleißig Autogramme beim Zürich Film Festival. Gerührt nahm sie später den Golden Icon Award für ihr Lebenswerk entgegen. Sechs Mal wurde sie für den Oscar nominiert, gewonnen hat sie ihn noch nicht. In die Schweiz kam sie mit ihrer Tochter Annie Maude Starke (29), mit der sie in ihrem neuen Film “The Wife” spielt. Close stellt die in sich gekehrte Frau eines Schriftstellers dar, Starke mimt die Figur in jungen Jahren.

Glenn Close und die Frauenpower https://t.co/3Sx9pVcofa via NZZ— Anne Nicole Schmitt (anne8008) 3. Oktober 2017

Ungeachtet früherer Turbulenzen beehrte Roman Polanski mit seiner Frau, der Schauspielerin Emmanuelle Seigner, das Züricher Film Festival erneut: 2009 landete er hinter Gittern statt auf dem roten Teppich, da ein Haftbefehl aus den USA wegen Vergewaltigung einer 13-Jährigen gegen ihn vollstreckt wurde.

Schauspielerin bezichtigt Roman Polanski der Vergewaltigung in der Schweiz. Mutmasslicher Tatort: Gstaad. https://t.co/mUQKUJzip4 #zff2017— Mora (@moraphoto) 3. Oktober 2017

In seinem neuen Film “D’apres une histoire vrai” (Nach einer wahren Geschichte), spielt seine Frau eine der Hauptrollen. Der Thriller basiert auf einem Buch der französischen Schriftstellerin Delphine de Vigan. Das Festival geht noch bis zum 8. Oktober.