Glastonbury-Fans formen größtest Peace-Zeichen der Welt

Glastonbury-Fans formen größtest Peace-Zeichen der Welt

Rund 15.000 Menschen haben beim Glastonbury im englischen Pilton einen Weltrekord aufgestellt. Die Festivalbesucher bildeten das größte Peace-Zeichen aller Zeiten. Für die Teilnehmer ging es jedoch nicht darum, eine Bestmarke aufzustellen. Sie wollten eine Botschaft in die Welt transportieren.

Die Besucher vom Glastonbury senden nach den jüngsten Terroranschlägen in Manchester und London einen gigantischen Ruf nach Friede und Liebe, heißt es . Die Menschen machten mexikanische Wellen und hörten den Ansagen von William Hawk zu. Hawk ist ein amerikanischer Ureinwohner vom Indianerreservat Standing Rock und leidenschaftlicher Fiedensbotschafter. "Wir brauchen das [den Terror] in unser Welt nicht", zitiert ihn die "Bristol Post". Liebe und Friede sei eine einfache Sache, man müsse nur Liebe und Frieden geben, so Hawk weiter.

Die Initiatoren hatten das Zeichen vorher im Gras abgesteckt und die Teilnehmer gebeten, sich in diesen Bereich aufzuhalten. SJ Smallpage half bei der Organisation und trommelte die Menschen unter anderem via Facebook zusammen. Sie sei sehr bewegt, dass sich so viele Leute zusammengefunden haben, um etwas zu repräsentieren, wofür das Glastonbury Festival stehe. Sie traute ihren Augen kaum, als immer mehr Menschen dazukamen.

Der bisherige Rekord lag bei 5.814 Menschen und geht ins Jahr 2008 zurück, als sich auf dem Ithaca Festival in New York trafen. Wie viele Festivalbesucher nun in England tatsächlich teilnahmen, ist noch nicht offiziell.

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