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Glasner: Keine Krise bei Eintracht

Glasner: Keine Krise bei Eintracht
Glasner: Keine Krise bei Eintracht

Frankfurt am Main (SID) - Trainer Oliver Glasner vom Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt freut sich vor dem Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg auf die Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte. Er habe sich mit ein paar Weggefährten schon auf einen Kaffee dort verabredet. Eine „schöne Auswärtsfahrt“ sei es aber nur, betonte Glasner, der von 2019 bis 2021 in Wolfsburg gearbeitet hatte, vor der Partie am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN), „wenn wir mit drei Punkten zurückkehren. Wenn nicht, war es schön, einen Kaffee getrunken zu haben.“ Er wäre dann „aber trotzdem schlechter Laune“.

Der jüngste Abwärtstrend von drei Niederlagen in den letzten vier Pflichtspielen macht Glasner nicht nervös. "Ich sehe nicht, das wir einen Turnaround brauchen", antwortete er auf eine entsprechende Frage bei der Pressekonferenz am Freitag. Es geht vielmehr "darum, die Kleinigkeiten, die uns manchmal fehlen, auf unsere Seite zu drehen."

Die Kritik zuletzt an der Eintracht-Defensive kann Glasner nur bedingt nachvollziehen. "Bei aller Kritik, der wir uns auch stellen, stehen wir nicht offen wie ein Scheunentor", sagte der Österreicher und rechnete vor: "Wir haben ziemlich viel auf den Deckel bekommen, haben aber nur sieben Gegentore in sieben Ligaspielen kassiert in diesem Jahr und sind drei Mal zu null geblieben."

Frankfurt rangiert momentan auf dem sechsten Platz. Wolfsburg ist Siebter, liegt aber fünf Punkte hinter der Eintracht. Glasner erwartet ein "mega intensives Spiel. Das wird einen richtigen Fight geben." Anfang der Woche habe man nach den Niederlagen gegen Neapel in der Champions League (0:2) und bei RB Leipzig in der Liga (1:2) gemerkt, "dass die letzten beiden Spiele Spuren hinterlassen haben. Jetzt haben wir aber wieder ein sehr gutes Gefühl für das Spiel in Wolfsburg."