Glashütte: Jugendliche sollen sich einmischen

Eine Stunde hatte sich Bundesjustizminister Heiko Maas Zeit genommen, um mit Bürgern in der Glashütte zu sprechen. Eingeladen hatte der Porzer SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Dörmann und gekommen waren rund 60 Interessierte, um mit dem Minister zu diskutieren. Unter den Besuchern im Bürgerzentrum waren auch Jugendliche. Etwa die 15-jährige Leonie, die wissen wollte: "Warum gibt es so viele Kinderspielplätze, aber nur so wenig Treffpunkte für Jugendliche." Eine Frage, die der Fachmann für die Justiz, nicht direkt beantworten konnte. Allerdings ermutigte er die jungen Leute, sich am politischen Diskurs zu beteiligen. "Nur wenn ihr euch einmischt, könnt ihr auch gehört werden", so der Politiker.

Philip Neuhaus, der in der Glashütte das Kinder- und Jugendforum Porz leitet, hatte mit den Jugendlichen die Fragen an den Bundespolitiker zusammengetragen. Es sei besonders wichtig für die jungen Menschen, dass sie ernst genommen werden, so Neuhaus. Zudem sei eine Anlaufstelle wichtig, an die sie sich mit ihren Anliegen wenden können. In der Glashütte war die Anlaufstelle an diesem Tag der Justizminister Maas, und von dem wollte der 15-jährige David wissen, was er gegen dunkle und gefährliche Ecken im Veedel unternehmen will. "Ich setze mich für eine personelle und finanzielle Stärkung von Polizei und Juristen ein, denn wir brauchen Polizisten, Richter und Staatsanwälte, die unsere Gesetze durchsetzten", antwortet der 50-jährige Politiker.

Zu einer anderen Frage, die sich auf die verrohenden Sitten in Internetforen bezog, sagte der Minister: "Die Urheber der Kommentare müssen mit Geldbußen bestraft werden, genauso müssen aber auch die Betreiber der Foren zum Löschen solcher Hasskommentare gezwungen...Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta