Aubameyang sorgt für neue Irritationen

Martin Hoffmann
Pierre-Emerick Aubameyang sorgt nach dem Dembele-Wechsel für weitere Irritationen

Ousmane Dembele verlässt Borussia Dortmund in Richtung FC Barcelona - und Pierre-Emerick Aubameyang sorgt praktisch im gleichen Atemzug für neue Irritationen.

Kurz nachdem beide Klubs den nahenden Vollzug des Transfers offiziell verkündeten, startete der bisherige BVB-Offensivkollege eine kleine Social-Media-Offensive, die weitere Verstimmung zur Folge hat.

"Herzlichen Glückwunsch, mein Bruder, bring mich zum Träumen!!!", twitterte der Gabuner Dembele seinen Kumpel voller Überschwang an: "Und vergiss nicht, mir Eintrittskarten zu besorgen."


Ärger über Dembeles vorheriges Verhalten im Wechseltheater - er hatte mit einem Nicht-Erscheinen beim Training seinen Abgang provoziert und war vom BVB suspendiert worden - war Aubameyang nicht anzumerken. Was wiederum schnell BVB-Fans ärgerte.

Aubameyang fragt demonstrativ: "Und nun?"

Damit nicht genug: In einer Instagram-Story (nur mit entsprechendem Plug-in zu sehen) postete Aubameyang noch ein vielsagendes Foto: Er selber in nachdenklicher Pose, über ihm die demonstrative Frage: "Und nun?"


Aubameyang war in diesem Transfersommer selbst Wechselkandidat (China oder AC Mailand), nachdem innerhalb einer vom BVB gesetzten Frist aber kein zufriedenstellender Transfer zustande kam, entschied der Klub: Aubameyang muss bleiben.

Ein Machtwort,  das der BVB sechs Tage vor Transferschluss kaum noch revidieren wird - das Aubameyang aber nun schon zum wiederholten Mal untergräbt: Nach der ersten Pokalrunde ließ Aubameyang auf Reporter-Nachfrage auch seinen Verbleib beim BVB offen. Später flirtete er in einem Instagram-Chat mit Ex-Klub Milan ("Ich möchte zurück - aber sie schlafen. Was soll ich machen?").

BVB-Fans sind verstimmt

Für seinen Tweet an Dembele steckte Aubameyang sofort Kritik von den Dortmunder Anhängern ein.

"Ich finde nicht, dass wir ihm gratulieren sollten. Er könnte sich zumindest mal bei seinem Team und den BVB-Fans entschuldigen", antwortete eine Userin. "Gratuliere ihm nicht, er ist ein Verräter", ein anderer.

Ein dritter verlangte von Aubameyang gar, Dembele die Freundschaft zu kündigen, virtuell und real: "Wie kann man so einem noch folgen oder mit ihm befreundet sein? Indirekt findest du also gut, was er gemacht hat."