Gas, Getreide, Syrien: Was Putin, Erdogan und Raisi in Teheran besprochen haben

Dringende Probleme der Region standen auf der Tagesordnung bei einem trilateralen Treffen der iranischen, türkischen und russischen Staatsoberhäupter in Teheran, darunter der Konflikt in Syrien und einen von den Vereinten Nationen unterstützten Vorschlag zur Ausfuhr von Getreide aus den belagerten ukrainischen Häfen am Schwarzen Meer.

Die Türkei hatte sich mehrmals für Vermittlung im Ukraine-Krieg stark gemacht und unterstützt die Verhandlungen über die Freigaben ukrainischer Getreidelieferungen.

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In Bezug auf den Syrien-Konflikt verständigten sich die Staatschefs in einer Abschlusserklärung darauf, die territoriale Integrität Syriens zu wahren. Es werde eine diplomatische Lösung unter Vermittlung der Vereinten Nationen angestrebt. Russlands Präsident Wladimir Putin erklärte, dass die gemeinsamen Bemühungen zur Beendigung der Krise in Syrien Wirkung gezeigt hätten.

Er forderte die Türkei und den Iran dazu auf, ihre Bemühungen im Kampf gegen den sogenannten IS und andere in Syrien verbliebene Extremistengruppen zu verstärken.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hingegen droht seit mehreren Wochen mit einer erneuten Militäroffensive im Norden Syriens - Grund dafür sei eine "terroristische Bedrohung". Die Türkei hat bereits Gebiete an der syrisch-türkischen Grenze besetzt. Russland und der Iran hingegen hatten die Türkei vor einer erneuten Offensive gewarnt.

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In Syrien unterstützen Russland und der Iran den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad, die Türkei hingegen ist mit der Opposition verbündet und droht seit Wochen mit einer neuen Militäroffensive.

Für Putin war es die zweite Auslandsreise seit dem Beginn des Ukraine-Krieges. Der Besuch zielt darauf ab, die Beziehungen zu Teheran zu stärken, das ebenfalls von den strengen US-Sanktionen betroffen - und ein potenzieller Militär- und Handelspartner ist.

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