Gipfeltreffen in Slowenien: EU will mehr Einigkeit

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Gemeinsam an einem Strang ziehen - das ist die Botschaft, die die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union beim EU-Gipfel in Slowenien vermitteln wollen. Ein gemeinsames Abendessen war der Auftakt zum ersten Treffen seit Juni. Seitdem ist viel passiert - der Rückzug aus Afghanistan, der geplatzte U-Boot-Deal zwischen Australien und Frankreich, die Sicherheit im indo-pazifischen Raum. Die EU strebt danach, ihre Eigenständigkeit zu stärken.

"Unsere Einigkeit ist ein sehr starker Vorteil. Ein multilateraler Ansatz ist die DNA der Europäischen Union. Wenn wir erfolgreich sind, wenn wir in der Lage sind, den europäischen Einfluss zu stärken, ist das gut für die EU, gut für die europäischen Bürger, gut für unsere Partner, für unsere Freunde und unsere Verbündeten", sagte EU-Ratspräsident Charles Michel.

Ab diesem Mittwoch dreht sich alles um den Kurs bezüglich der Aufnahme von sechs Ländern des westlichen Balkans - streben Albanien, Nordmazedonien, Serbien, Bosnien-Herzegowina, Montenegro und dem Kosovo seit Jahren eine Aufnahme in den Staatenbund an, bislang wurde der Beitrittsprozess von Seiten der EU immer wieder aufgeschoben. Das Gipfeltreffen soll nun mehr Klarheit bringen.

Am Rande des Treffens kam es in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana zu Ausschreitungen - Tausende Demonstrant:innen gingen gegen die Corona-Maßnahmen auf die Straße. Sicherheitskräfte setzten Tränengas und Wasserwerfer ein.

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