Giorgio Chiellini: "Dybala nicht so viel wert wie Neymar"

Der Juventus-Verteidiger glaubt nicht, dass sein Teamkollege Paulo Dybala Neymar bei Barcelona ersetzen könnte. Neymar sei auf einem Level mit Messi.

Das Transferkarussell könnte nochmal auf Hochtouren kommen, sollte Neymar den FC Barcelona verlassen und sich Paris Saint-Germain anschließen. Als möglicher Ersatz wurde zuletzt Juventus-Angreifer Paulo Dybala genannt. Geht es jedoch nach dessen Teamkollegen Giorgio Chiellini, so kann Dybala den Brasilianer noch nicht ersetzen.

"Dybala ist nicht so viel wert wie Neymar. Mit dem größten Respekt und der höchsten Wertschätzung, die wir für Paulo haben", meinte der italienische Nationalspieler im Gespräch mit Premium Sport und schob hinterher: "Ich habe es bereits in der letzten Saison gesagt: Neymar ist auf einem Level mit Messi und Ronaldo. Er ist der logische Nachfolger auf den Ballon d'Or."

Über den Wert von Neymar hat sich Chiellini ebenfalls Gedanken gemacht: "Neymars Wert? Es sind riesige Zahlen im Umlauf, aber für einen Spieler, der ein Spiel oder eine Saison im Alleingang entscheiden kann, sollte man so viel Geld bezahlen, wenn man die Möglichkeiten dazu hat."

Chiellini vermisst Bonucci

Bei der 1:2 Testspiel-Niederlage von Juve gegen Barca in der Nacht von Samstag auf Sonntag mussten die Bianconeri zum ersten Mal ohne Leonardo Bonucci auflaufen. Der zu Milan abgewanderte Defensivspezialist wechselte wegen seines schlechten Verhältnisses zu Juve-Coach Massimiliano Allegri. Für Chiellini ist der Abschied nicht nur sportlich ein riesen Verlust.

"Gut oder schlecht, er wird immer ein Freund bleiben. Ich habe ihn in den letzten sieben Jahren häufiger gesehen als Gigi (Gianluigi Buffon, Anm. d. Red.), Andrea (Pirlo, Anm. d. Red.) oder sonst jemanden, unsere Familien miteinbezogen. Ich werde ihn als Menschen vermissen", gab Chiellini tiefe Einblicke in seine Gefühlslage.

Die beiden gewannen zuletzt sechsmal in Folge die italienische Meisterschaft und bildeten dabei nicht nur bei Juventus, sondern auch im Nationalteam die Innenverteidigung.