„Gigantische spekulative Blase“: Star-Ökonom sagt im Interview das Ende der Kryptowährungen voraus

Damian Szymański
US-Ökonom Nouriel Roubini über die Crashgefahr an den Finanzmärkten und den Untergang von Bitcoin

Europa steht vor einer ernsten Aufgabe. Um die Integration innerhalb der gesamten Eurozone voranzutreiben, müssen Investitionen, Forschung und Entwicklung sowie die Arbeitsproduktivität gerechter verteilt werden. Andernfalls droht die EU zu zerfallen.

Deshalb erfordert es eine kluge Wirtschaftspolitik — sagt der US- Ökonom Nouriel Roubini im Gespräch mit Business Insider Polen. Für die Zukunft von Kryptowährungen wie Bitcoin sieht er hingegen schwarz.

Und wenn Roubini Einschätzungen abgibt, hört die Wirtschaftswelt genau hin. Schließlich war er 2006 der erste, der die US-Immobilienkrise vorhersagte, auf die ab 2007 die Finanzkrise folgte. Dies brachte ihm internationalen Ruhm und den Spitznamen „Dr. Doom“ ein. Business Insider sprach auf Einladung der Bank Pekao S.A. während eines Besuchs in Warschau mit dem renommierten Professor der New York University.

Business Insider: Herr Roubini, Sie scheinen gut drauf zu sein. Sollten wir Angst haben? Was für Neuigkeiten hat „Dr. Doom“ im Gepäck — gute oder schlechte?

Nouriel Roubini: „Ich bin eher 'Dr. Realist' als 'Dr. Doom' (lacht). Als jedoch 2006 die finanziellen Turbulenzen begannen, war ich der erste, der darüber vor einem Publikum sprach. Daher der Spitzname. Aber Ökonomen müssen immer die Argumente abwägen, Risiken prüfen, Vor- und Nachteile zusammenfassen und manchmal eben auch — warnen. Es ist ein hartes Geschäft.“

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