Giftgas, Raketen und ein kriegsmüder Präsident: Wie es in Syrien weitergeht

Leonhard Landes
US-Präsident Donald Trump will raus aus Syrien – doch kann er?

Die vergangenen 48 Stunden haben die Lage in Syrien auf den Kopf gestellt.

Am Wochenende schockten Bilder von Opfern eines mutmaßlich syrischen Giftgasangriffs die Welt, Bomben schlugen auf einem Landeplatz der syrischen Armee ein – und US-Präsident Donald Trump sprach eine ominöse Warnung an Syriens Machthaber Baschar al-Assad aus.

Wie vor einem Jahr, als Trump einen Stützpunkt in Syrien mit 59 Marschflugkörpern angreifen ließ, stellt sich die Frage: Wird der US-Präsident es wieder tun? Und Assads Armee bombardieren?

Das turbulente Wochenende in Syrien und seine Folgen – auf den Punkt gebracht.

Das ist in Syrien passiert:

► Am Samstag sind bei einem mutmaßlichen Giftgaseinsatz in der von Rebellen kontrollierten Stadt Duma in Ost-Ghuta laut Angaben von Aktivisten mehr als 150 Menschen getötet und rund 1000 weitere verletzt worden. Die USA machen Syriens Armee dafür verantwortlich, die russische Regierung dementiert, dass überhaupt Chlorgas eingesetzt worden sei.

► Am Montag wurde ein syrischer Militärflugplatz nahe der Stadt Homs bombardiert. Zunächst gab es Berichte, die USA könnten hinter dem Angriff stecken, Syrien, Russland und der Iran machen nun allerdings Israel für den Luftschlag verantwortlich. 

Die israelische Armee wollte sich wie bereits in früheren Fällen nicht zu den Vorwürfen äußern. Die USA und Frankreich dementierten jede Beteiligung an der Bombardierung.

US-Präsident Donald Trump äußerte sich am Montag zu dem mutmaßlichen Giftgas-Angriff. “Wir können solche Greueltaten nicht zulassen”, betonte er. Seine Regierung werde in den nächsten 24 bis 48 Stunden eine “bedeutende Entscheidung” treffen. 

...Weiterlesen auf HuffPost