Es gibt einen neuen Trend bei Flugzeugen, den Passagiere unangenehm zu spüren bekommen

Business Insider Deutschland
Passagiere haben in Flugzeugen immer weniger Platz

Es klingt eigentlich logisch: Mit einem großen Flugzeug kann man viele Passagiere befördern und dadurch mehr Geld verdienen. Oder? Viele Airlines haben inzwischen gemerkt, dass sich das oft nicht lohnt. Sie setzen auf kleinere Maschinen, die günstiger zu betreiben sind. Die Folgen bekommen die Passagiere zu spüren.

Luftfahrt-Experte Michael Goldstein glaubt, dass für viele Kunden der Preis ausschlaggebend für die Wahl des Fluges ist. „Service und Komfort sind zweitrangig“, schreibt er in einem Gastbeitrag für das US-Portal „Forbes“. Goldstein prognostiziert: „Die Chancen stehen gut, dass ihr in Zukunft verstärkt in oft überfüllten kleineren Flugzeugen sitzen werdet.“

Kunden wollen Flüge zum günstigsten Preis

Ein Rechenbeispiel zeigt das enorme Einsparpotential: Boeings 787 kann als Vorzeige-Modell in Sachen Komfort angesehen werden, kostet die Fluggesellschaft United im Betrieb allerdings 15.084 Dollar pro Stunde. Die kleinere Boeing 737-800 dagegen schlägt beim Konkurrenten Delta mit läppischen 2.744 Dollar pro Stunde zu Buche.

„Die Boeing 737 feierte kürzlich ihren 50. Geburtstag. Im Laufe der Zeit hat sich ihre Bauweise jedoch verändert“, schreibt Goldstein. Die Boeing 737-700 des Fluganbieters „Southwest Airlines“ habe eine Kapazität von 137 Sitzplätzen. Sie sei rund 34 Meter lang.

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