GFT Technologies SE: GFT Technologies SE startet Industrieoffensive und senkt Prognose für 2017

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GFT Technologies SE: GFT Technologies SE startet Industrieoffensive und senkt Prognose für 2017

24.10.2017 / 10:21 CET/CEST
Veröffentlichung einer Insiderinformation gemäß Artikel 17 MAR, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
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GFT Technologies SE startet Industrieoffensive und senkt Prognose für 2017

Aufgrund der anhaltenden Volatilität des Finanzsektors erweitert der GFT Konzern den Branchenfokus auf Industriekunden und erhöht in diesem Zusammenhang die Investitionen. Zudem führen verstärkte Einsparungen zweier Kunden im Bereich Investment Banking im vierten Quartal zur Senkung der Umsatz- und Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2017.

GFT senkt die Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2017 um 10,00 Mio. Euro auf 415,00 Mio. Euro (zuvor 425,00 Mio. Euro). Das Ergebnis wird durch ausbleibende Margen aus der reduzierten Umsatzprognose, einer niedrigeren Auslastung sowie höher als bisher erwarteten Restrukturierungskosten belastet. Darüber hinaus verstärkt GFT die Investitionen in die Ausweitung des digitalen Lösungsportfolios mit Schwerpunkt auf Industriekunden. Das Unternehmen plant nunmehr, 2017 ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte (EBITDA) von 34,00 Mio. Euro (bisher 42,00 Mio. Euro) zu erwirtschaften. Die Prognose für das Ergebnis vor Steuern (EBT) verringert sich von 26,00 Mio. Euro auf 18,00 Mio. Euro.

Nach vorläufigen Berechnungen hat GFT in den ersten neun Monaten 2017 einen Umsatz von 316,52 Mio. Euro (9M/2016: 314,28 Mio. Euro) erzielt. Das vorläufige EBITDA betrug 29,10 Mio. Euro (9M/2016: 34,00 Mio. Euro), das EBT 16,68 Mio. Euro (9M/2016: 23,71 Mio. Euro).

Für das Geschäftsjahr 2018 erwartet GFT eine Stabilisierung des Geschäfts mit den beiden Großkunden auf dem Niveau des vierten Quartals 2017, eine weiterhin dynamische Umsatzentwicklung mit digitalen Lösungen für die Finanzbranche sowie erste Umsätze mit Industriekunden. Die Investitionen in den Ausbau des digitalen Lösungsangebots werden merklich erhöht. GFT geht dennoch davon aus, dass sich durch den Wegfall von negativen Sondereffekten das EBITDA im Jahr 2018 auf 39,00 Mio. Euro und das EBT auf 25,00 Mio. Euro erhöhen wird. Insgesamt rechnet das Unternehmen für 2018 mit einem Umsatz von 415,00 Mio. Euro.

GFT plant weiterhin, die mittelfristige Prognose mit einer Umsatzsteigerung auf 800,00 Mio. Euro bei einer EBITDA-Marge von rund 12 Prozent im Jahr 2022 zu erreichen.

Erläuterungen zu den in dieser Ad-hoc Meldung verwendeten Finanzkennzahlen finden sich auf der GFT Website unter www.gft.com/leistungskennzahlen.

Die Veröffentlichung der endgültigen Ergebnisse der ersten neun Monate 2017 wird wie angekündigt am 9. November 2017 erfolgen.
 

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