Gewonnen: Das ist der hässlichste Hund der Welt 2017

Gewonnen: Das ist der hässlichste Hund der Welt 2017

Auf den Hund gekommen: Am 23. Juni war es wieder so weit. Beim Sonoma-Marin Fair im kalifornischen Petaluma wurde auch dieses Jahr der hässlichste Wauwau der Welt gekürt.

Seit 29 Jahren findet alljährlich der "World's Ugliest Dog Contest" in Petaluma statt. Das simple Ziel der Veranstaltung ist es, den hässlichsten Hund der Welt ausfindig zu machen. Auch wenn Tiere aus allen Teilen der Erde teilnehmen dürfen, kommen die meisten Kandidaten aus den USA. Auch dieses Jahr sicherte sich eine Amerikanerin den Titel: Martha ist ein Mastino Napoletano und wiegt stolze 57 Kilo.

Die Hundedame setzt sich im Wettkampf souverän gegen ihre dreizehn Mitbewerber durch. Entscheidende Faktoren bei der Wahl sind der erste Eindruck, ungewöhnliche Merkmale, Persönlichkeit und die Reaktionen des Publikums.

Dabei sollen die Hunde aber nicht zum Objekt von Spott und Häme werden. "Wir sind stolz drauf, alle Hunde und Haustiere zu feiern, indem wir zeigen, dass sie trotz aller Mängel vielseitig, liebenswert und eine große Bereicherung für jede Familie sind", erklärt Erin Post, CEO des Sonoma-Marin Fair, auf der hauseigenen Website.

Hinter Marthas Sieg verbirgt sich eine tragische Geschichte: Der Hund war bereits fast blind und musste sich zahlreichen Operationen unterziehen, berichtet "The Guardian". Hundebesitzerin Shirley Zindler darf sich nach dem Erfolg über 1.500 US-Dollar und einen Pokal freuen. Daneben gibt es für sie und Martha noch einen Trip nach New York, wo dem hässlichsten Hund der Welt 2017 ein Medienrummel sicher sein dürfte.