Gewalt in Berlin : Frau versucht, Muslimin Kopftuch herunterzureißen

Eine Frau mit Kopftuch (Archivbild)

In Schöneberg hat eine Frau eine 20-Jährige wegen ihres Kopftuches beleidigt und angegriffen. Laut Polizei befand sich die 20-Jährige auf dem Bahnsteig des S-Bahn­hofes Julius-Leber-Brücke, als sie von der Frau angesprochen wurde. Die Unbekannte habe sie aufgefordert, ihr Kopftuch abzunehmen und sie beleidigt. Gleich darauf soll sie versucht haben, ihr das Kopftuch mit der Hand herunterzuziehen. Dabei zog sie auch an den Haaren der 20-Jährigen. Diese sagte nun, dass sie die Polizei rufen würde, woraufhin die Frau verschwand. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt ermittelt.

Immer wieder kommt es in Berlin zu Attacken mit religiösem Hintergrund. Vergangene Woche hatten zwei Männer aus christenfeindlichen Motiven in der Nähe des S- und U-Bahnhofs Neukölln einen 23-jährigen Mann aus Afghanistan angegriffen und verletzt. Nach Angaben des Mannes kamen zwei ihm unbekannte Männer auf ihn zu und sprachen ihn auf seine lange Kette mit einem Kreuz an und fragten ihn anschließend, warum er Christ geworden sei. Einer der beiden laut Polizei muslimischen Angreifer soll dem Opfer dann die Kette vom Hals gerissen haben. Anschließend habe er den jungen Mann mehrmals mit einer Faust ins Gesicht geschlagen. Der zweite Mann soll dann den 23-Jährigen festgehalten haben, während ihm der erste Angreifer zwei Schnittverletzungen am Oberkörper zufügte. Anschließend flüchteten die Angreifer und ließen den Mann verletzt zurück. Das Opfer informierte mit seinem Handy Bekannte, die dann Pol...

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